Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Neuer Gesetzentwurf zu Online Poker in den USA und Ivey in Irland

Der Kongressabgeordnete Joe Barton hat ein neues Gesetz vorgeschlagen, das den Weg einer Lizensierung und Regulierung von Online Poker in den USA ebnen könnte. Außerdem wird berichtet, dass sich Phil Ivey in Irland zu Gesprächen mit Vertretern von Full Tilt Poker getroffen hat.

Joe Barton
Kongressabgeordneter
Joe Barton (R-TX) 

Der republikanische Kongressabgeordnete aus Texas, Joe Barton, hat in den USA seinen "Internet Gambling Prohibition, Poker Consumer Protection, and Strengthening UIGEA Act of 2011" genannten Gesetzesvorschlag auf den Weg gebracht.

Der als HR 2366 gekennzeichnete Gesetzentwurf erlaubt innerhalb der USA ausdrücklich die Lizensierung und Regulierung von Online Poker.

Darauf aufbauend würde dieses Gesetz bereits bestehende Regelungen ergänzen, die Online Gaming verbieten und das Verbot der meisten anderen Formen des Glücksspiels verschärfen.

Dem Gesetz zufolge werden innerhalb der ersten beiden Jahre nach Inkrafttreten nur Unternehmen eine Lizenz erwerben können, die bereits länger als fünf Jahre große Gambling-Standorte in den USA betrieben haben. Im Prinzip kommen dafür also in der Anfangsphase ausschließlich amerikanische Casinos infrage.

Sämtliche Spieler werden mindestens 21 Jahre alt sein müssen, um online zu spielen, und Kreditkarten werden als Zahlungsmethode nicht zugelassen.

Gerüchten zufolge hat diese Art Gesetzesvorschlag (in dem nur Poker legalisiert wird und andere Gambling-Formen nicht) größere Chancen auf Erfolg als ähnliche vorhergehende.

Diejenigen von euch, die sich für die Details interessieren, finden hier den kompletten Gesetzestext.

Ivey in Irland

Quellen von Full Tilt Poker haben "Subject: Poker" informiert, dass Phil Ivey einen Großteil der letzten Woche bei einem Treffen mit leitenden Angestellten von Full Tilt Poker in deren Geschäftszentrale in Irland verbracht hat.

Im letzten Monat hat Ivey Klage gegen das Unternehmen eingereicht und beschuldigt, durch falsche Unternehmensführung seinem Image und potentiellen zukünftigen Einnahmen deutlichen Schaden zugefügt zu haben.

Da die Einzelheiten dieser Treffen aktuell noch unklar sind, werden wir euch informieren, sobald neue Details bekannt werden.