Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Full Tilt Poker Deal schon nächste Woche abgeschlossen? [UPDATE]

Ein Anwalt von Full Tilt Poker sagte, er hoffe auf einen baldigen Vertragsabschluss mit den europäischen Investoren und bestätigte, dass dieser Deal eine Rückzahlung der Spielerguthaben beinhalten würde. Außerdem bestritt er die Gerüchte, dass sich Ray Bitar und Full Tilt Poker trennten.

eGaming Review zufolge, könnte der viel diskutierte Deal, durch den eine Gruppe europäischer Investoren die Mehrheit an Full Tilt Poker übernehmen würde, bereits nächste Woche unter Dach und Fach gebracht werden.

Durch den Vertragsabschluss wird Full Tilt vermutlich eine Einigung mit dem US-Justizministerium erzielen können und in der Lage sein, seinen Kunden die geschuldeten Guthaben zurückzuerstatten.

Einer der Anwälte von Full Tilt sagte eGaming Review, dass die Investoren aus dem Finanzsektor und nicht wie von einigen vermutet, aus der Gaming-Industrie kommen.

Außerdem widersprach er Gerüchten, denen zufolge Ray Bitar seines Amtes als CEO von Full Tilt Poker enthoben wurde. "Wir können die Berichte, dass Ray Bitar nicht länger CEO sei, vollends zurückweisen. Dieses Gerücht hat ihn gestern stark getroffen. Dass einige Webseiten über unwahre Vorgänge berichten, hilft in der aktuellen Situation niemandem weiter."

Auf der anderen Seite sagte Robin le Prevost, Geschäftsführer des eCommerce Development der Alderney eGambling Ltd. auf eGaming Review: "Ich kann bestätigen, dass die Spekulationen über die Wiederinbetriebnahme von Full Tilt Poker an diesem Freitag aus der Luft gegriffen sind. Offensichtlich gibt es Kaufinteressenten für Full Tilt Poker und das ist vermutlich korrekt."

UPDATE 08/07 18:00 Uhr

PocketFives.com hat inzwischen mit dem Anwalt gesprochen, der auch gegenüber iGaming Review das Statement abgegeben hat. "Der Plan ist, dass wir innerhalb der nächsten zwei Wochen den Deal abschließen und das Wichtigste ist, dass die Spieler ausbezahlt werden. Die Investoren sind sich dessen bewusst und wissen, dass das der springende Punkt ist. Ohne diesen Punkt wird kein Deal stattfinden." sagte Jeff Ifrah der Website.

Er fügt hinzu: "Ray [Bitar, CEO Full Tilt Poker] arbeitet pausenlos ohne Rücksicht auf seine Eigeninteressen daran, dass der Deal stattfindet. Er konzentriert sich momentan ausschließlich darauf, dass ein problemloser Übergang stattfindet."

"Es ist schwierig, über einen Deal zu sprechen, der auch eine Einigung mit dem US-Justizministerium einschließt", sagte Ifrah PocketFives.com in Bezug auf die Kommunikationsstrategie von Full Tilt Poker "Man muss sich hundertprozentig sicher sein, dass alles stimmt und jede andere Firma, die sich in Einigungsgesprächen mit der Regierung befindet, würde sich auch in Schweigen hüllen. Es gibt Vertraulichkeitsvereinbarungen und weitere Belange, die berücksichtigt werden müssen. Eines ist aber klar: In Rays Leben vergeht derzeit keine Sekunde, in der er sich nicht damit beschäftigt, die Spieler auszuzahlen."

Inoffizielle Übersetzung, das Original findet ihr unten in unserer englischsprachigen News.

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