Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

EPT Madrid Final Table: Frederik Jensen aus Dänemark holt sich den Titel

Der dänische Pokerprofi Frederik Jensen konnte sich gestern Abend im Main Event der EPT Madrid durchsetzen. Für seinen ersten Major-Titel bekam er neben einem Bracelet auch 495.000 Euro Preisgeld.

Frederik Jensen
Frederik Jensen

Nach fünf gespielten Tagen hatte von den ursprünglichen 477 Spielern der PokerStars EPT Madrid nur noch einer Chips übrig - Pokerprofi Frederik Jensen aus Dänemark. Jensen ging mit 2.144.000 Chips als Dritter an den Final Table und gewann am Ende das Turnier.

Nach einem Deal bekam er statt der angekündigten 545.000 Euro nur 495.000 Euro Preisgeld. Durch diesen Turniersieg belaufen sich seine Gewinne bei offiziellen Live-Events auf mehr als $2 Millionen.

Was passierte am Final Table?

Shortstacks scheiden schnell aus - Die drei Spieler, die mit den kleinsten Stacks an den Final Table gekommen waren, mussten auch direkt gehen. Der Kanadier Jason Duval, der zu Beginn der EPT Madrid mit einem Royal Flush auf dem River eine Bet nur callte, wurde als Erster an die Rails geschickt. Ihm folgten anschließend der französische Pokerprofi Nicolas Levi und Ilan Boujenah.

Ricardo Ibanez muss als Fünfter gehen - Ricardo Ibanez begann den Final Table mit einem riesigen Chipstapel, doch es lief für ihn nur wenig zusammen und er verteilte seinen Stack an die anderen Spieler. In seiner letzten Hand pushte er mit A-2 und lief in die Damen von Stoenescu - keine Hilfe vom Board und der ehemalige Chipleader hatte Feierabend.

Bruno "Kool Shen" Lopes wird Vierter
- Der französische Rapper Bruno Lopes zeigte eine starke Performance am Final Table. Er spielte groß auf und hatte in einer Hand Frederik Jensen fast schon an den Rails: Mit KcKd callte er auf einem 7c6h3s Board das All-In des Dänen, der nur 6c5h zu bieten hatte. Doch bereits auf dem Turn kam die rettende Fünf für Jensen und er sicherte sich diesen Monsterpot. Für Lopes war es kurz nach dieser Hand vorbei und er musste sich mit Platz 4 und 140.000 Euro Preisgeld begnügen.

Der Deal - Als nur noch drei Spieler übrig waren, einigten sich Frederik Jensen, Fraser MacIntyre und Andrei Stoenescu auf einen Deal. Dieser sah folgendermaßen aus: Jensen bekommt 385.000 Euro, Stoenescu 330.000 Euro und MacIntyre 290.000 Euro. Um das restliche Preisgeld in Höhe von 110.000 Euro, das der Sieger des Events bekommen sollte, wurde anschließend gespielt.

Jensen wirft Stoenescu raus - Nach diesem Deal lief es für Jensen richtig gut und er gewann Pot um Pot. Er war es auch, der den Rumänen Andrei Stoenescu aus dem Turnier warf. Der Däne callte auf einem 5s8sTd Board das All-In von Stoenescu, der Kd8h hielt. Jensen zeigte 6s7s für Flush- und Straightdraws und direkt auf dem Turn machte er mit dem Ks seinen Flush. Stoenescu konnte noch auf ein Full House hoffen, doch die Dame auf dem River war eine Blank.

Game Over! - Im Heads-Up standen sich also Frederik Jensen und Fraser MacIntyre gegenüber. Der Däne zeigte direkt, wer der Chef im Ring ist und gewann einige Hände. In der letzten Hand des Turniers schob der Schotte dann preflop mit Ace-D9s alle Chips in die Mitte und wurde sofort von Jensen gecallt, der AcTh zeigte. Das Board 4d8dJsQsQh brachte MacIntyre keine Hilfe und er wurde Zweiter.

Nach dieser Hand wurde Frederik Jensen zum neuen EPT Madrid Champion gekürt. Für den Dänen ist es nach einigen größeren Cashes der erste Turniersieg und wir gratulieren ihm recht herzlich zu diesem Erfolg!

EPT Madrid

Final Table - Preisgelder

Platz Name Preisgeld
1. Frederik Jensen 495.000€
2. Fraser MacIntyre 290.000€
3. Andrei Stoenescu 330.000€
4. Bruno Lopes 140.000€
5. Ricardo Ibanez 115.000€
6. Ilan Boujenah 92.000€
7. Nicolas Levi 69.450€
8. Jason Duval 48.000€
Spieler: 1 (477)   |   Preispool: 2.313.450€

Hier seht ihr einige Videos vom letzten Tag der EPT Madrid:















von Matt Kaufman