Der Weg zum Final Table: WSOP Main Event October Nine
In ein paar Tagen beginnt der Final Table beim Main Event der World Series of Poker - wir erinnern uns für einen Moment daran, was auf dem Weg dorthin so alles passiert ist.
Die ersten Tage
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Beim Main Event gab es in diesem Jahr drei unterschiedliche Starttage: An Tag 1A gingen in diesem Jahr 1.066 Spieler an den Start, an Tag 1B folgten 2.114 weitere. Die meisten Spieler griffen allerdings erst am dritten und letzten Starttag ins Geschehen ein - Tag 1C war mit 3.418 Startern am stärksten besetzt.
Nach diesen ersten drei Tagen führte William John mit einem Stack von 266.700 das Teilnehmerfeld an - zu diesem Zeitpunkt bereits ein Vielfaches des Average Stacks.
Nach vier Tagen gab es dann einen speziellen Tag 2 A/B, an dem die 2.044 übrig gebliebenen Spieler aus den Tagen 1A und 1B bis auf weniger als 900 Spieler herunterspielten. Dass am Ende des Tages mit Gaelle Baumann eine Frau an der Spitze des Chipcounts lag war eine kleine Sensation - sie sollte jedoch im späteren Turnierverlauf an der Final Table Bubble scheitern.
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| Gaelle Baumann. |
Die Überlebenden des Tages 1C trafen dann an Tag 2C wieder aufeinander. Von diesen 2.300 Spielern blieb am Ende des Tages gerade einmal ein Drittel übrig. In diesem Teilnehmerfeld konnte Michael Hack den größten Stack aufbauen, im Gesamtfeld lag er damit aber immer noch hinter Baumann.
Unsere neun Finalisten konnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich auf sich aufmerksam machen. Der jetzige Chipleader Jesse Sylvia war von den October Nine der Bestplatzierte im Chipcount - er lag auf Platz 22. Bis die jetzigen Finalisten in den Top Ten auftauchten sollte es allerdings noch ein paar Tage dauern.
Die Bubble platzt
An Tag 3 des Main Events trafen die verbliebenen 1.738 Spieler dann zum ersten Mal in einem Raum aufeinander. Am Ende dieses Tages waren nur noch 720 Spieler im Turnier und die Geldränge (666 Plätze) waren schon in greifbarer Nähe.
Dave D'Alesandro führte das Feld an und war einer von nur vier Spielern, die ihren Stack auf über eine Million Chips ausbauen konnten. Ein weiterer Spieler, der ebenfalls die 1-Million-Grenze überschritten hatte, war Jacob Balsiger, der heute an achter Stelle im Chipcount liegt und Mitglied der October Nine ist.
Wie zu erwarten war, sollte es nicht lange dauern bis an Tag 4 die Bubble platzte. Hierbei gab es jedoch eine Besonderheit: Gleich vier Spieler verloren an unterschiedlichen Tischen gleichzeitig ihre All-ins und teilten sich daher den Min-Cash in Höhe von $19.227. Für Paul Volpe lief es an diesem Tag hervorragend und folgerichtig lag er mit einem Stack von 2.725.000 Chips in Führung.
In the Money
Mit 282 Überlebenden war das Feld zu Beginn von Tag 5 bereits auf weniger als 5 Prozent des ursprünglichen Teilnehmerfeldes zusammengeschrumpft. Der Traum vom großen Preisgeld lag nicht mehr in allzugroßer Ferne und die Action zog spürbar an - am Ende sollten gerade einmal 97 Spieler den Tag überstehen.
Kyle Keranen führte mit einem riesigen Stack von fast 7 Millionen Chips bei Blinds von 15.000/30.000 das Feld an. Der heute siebtplatzierte Robert Salaburu war ihm mit über 6 Millionen Chips allerdings schon dicht auf den Fersen.
Die meisten unserer Finalisten hatten da aber gerade einmal einen Average Stack oder sogar weniger Chips zur Verfügung. Russell Thomas, Steven Gee und Greg Merson gingen alle mit einem unterdurchschnittlichen Stack in den nächsten Tag.
Dies änderte sich jedoch an Tag 6, an dessen Ende 27 Spieler übrig blieben, um Jagd auf den Chipleader Marc Ladouceur zu machen. Die Finalisten Salaburu, Thomas und Jeremy Ausmus bauten ihre Stacks weiter aus, selbst der zu diesem Zeitpunkt am niedrigsten platzierte Finalist, Steven Gee, konnte nun mit einem Average Stack arbeiten.
Am Ende kann es nur einen (Tisch) geben...
Wir alle kennen die Geschichte des letzten Turniertages: Von den 27 Spielern überstanden neun glückliche Teilnehmer den Tag und sind seitdem offiziell Mitglieder der October Nine. Schon am Montag kehren sie dorthin zurück, wo im Sommer alles begonnen hatte. Wir freuen uns auf den Kampf um den Titel des World Series of Poker Main Event Champions und die Siegprämie in Höhe von $8.527.982.


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