Phil Ivey verliert Edge-Sorting-Prozess
Der Londoner High Court hat zugunsten des Crockfords entschieden, bezeichnet Ivey jedoch als "ehrlich".

Phil Iveys Rechtsstreit mit dem Crockfords Casino um £7,7 Millionen fand heute im High Court von London seinen Abschluss. Richter Justice Mitting hat dabei gegen den weltbekannten Pokerprofi entschieden.
Mitting bezeichnete Ivey als ehrlichen Zeugen, dieser ließ nach dem Abschluss der Verhandlung aber verlauten:
"Es ist zwar zufriedenstellend, dass der Richter mich als ehrlichen Zeugen bezeichnet hat. Ich glaube aber, dass wir eine legitime Strategie verfolgt haben und lediglich die Versäumnisse des Crockfords hinsichtlich ausreichender Maßnahmen zum Schutz gegen Spieler meines Könnens ausgenutzt haben. Offensichtlich war der Richter heute allerdings anderer Meinung."
Der Anwalt des Crockfords hatte argumentiert, dass die Edge-Sorting-Technik "die essenzielle Grundprämisse des Spiels aufhob" und dadurch kein "Spielvertrag" zustande gekommen war.
Über mögliche weitere Entwicklungen halten wir euch auf dem Laufenden.
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