Denilson unterschreibt bei 888poker
Wir haben für euch das Round-up der Woche. Dabei sind eine brasilianische Fußballikone mit neuem Pokerdeal, schlechte Nachrichten für Max Kruse und ein Blick aufs Staking.
Pokers neuestes Fußball-Ass

Weltmeister Denilson und 888poker sind sich einig geworden und somit gehört ein weiterer Sportstar dem Team eines Pokeranbieters an. Besonders Fußballer repräsentieren die größten Plattformen des Marktes.
Der Deal folgt der Vertragsauflösung mit Luis Suarez aus Uruguay. Die Zusammenarbeit wurde nach seinem Biss im Match gegen Italien bei der Fußball-WM in Brasilien beendet.
PokerStars sicherte sich bereits den ehemaligen Seleção-Liebling sowie Denilsons Ex-Teamkollegen Ronaldo. Zudem spielen auch Neymar und der portugiesische Fußballstar Cristiano Ronaldo für den größten Pokeranbieter.
Join us in welcoming ex-Brazilian footy star @denilsonshow to the #Team888 family! pic.twitter.com/Bs69vTXF2j
— 888poker (@888poker) March 21, 2016
Löw watscht Kruse ab

Während es für die Ex-Profis gut läuft beim Poker, sieht es bei Max Kruse zurzeit ganz anders aus. Er flog vor dem anstehenden Länderspiel gegen England aus dem Nationalkader. Joachim Löw bestraft mit dieser Entscheidung das unprofessionelle Verhalten, welches der Wolfsburger in letzter Zeit an den Tag legte.
Zunächst verlor er im Oktober nach einer Pokernacht rund €75.000 im Taxi. Diese Woche griff Kruse nach dem Smartphone einer Frau, welche in einem Berliner Nachtclub während der Feier zu seinem 28. Geburtstag Fotos von ihm machte.
All das, seine Liebe für Nutella und noch einige weitere Negativschlagzeilen aus den letzten Tagen führten zu den Konsequenzen. Anstatt auf dem Platz zu stehen, darf der Stürmer seine Taten nun beim clubeigenen Wohltätigkeitsprogramm „Aufwind“ sühnen.
Hier wurde er nach der Horrorwoche mit einigen Mitspielern beim Bau eines Hühnerstalls in grüner Latzhose abgelichtet.
Podcast zum Thema Staking
Ein Podcast von NPR richtet das Spotlight in dieser Woche auf Poker-Staking. Nachdem Jake Balsiger beim WSOP Main Event 2012 Dritter wurde, hat man sich ihn zum Interview geschnappt und über einen seiner Staker, den Profispieler Derek Wolters, befragt.
Balsiger verriet, dass er damals im Alter von 21 Jahren auf einer Couch in einer WG in Las Vegas lebte. Er suchte nach einem Weg, wie er seine Buy-ins finanzieren könnte. Er verkaufte Prozente an jedem potenziellen Gewinn, um seinen Platz am Tisch zu sichern.
Im Main Event wurde Balsiger dann zu Wolters letzter Hoffnung noch etwas Geld zu machen, nachdem seine anderen Pferde alle gebustet waren. Wolters selbst musste schon an Tag 1 gehen. Am Ende nahm er mit $600.000 nur $100.000 weniger mit als Balsiger selbst und durfte sich über den größten Zahltag seiner Karriere freuen.
Mittlerweile staket Wolters mehr als er selber spielt und lässt andere für sich grinden. Man erfährt vielleicht nicht viel Neues, dennoch bekommt man einen tiefen Einblick in die Welt des Stakings:
