Sorel Mizzi bei PokerStars gesperrt
Nachdem er die WCOOP innerhalb der USA gespielt hat, steht dem Kanadier die mittlerweile dritte Sperre bei einem Online-Pokerraum bevor.
Sorel Mizzi steht vor einer weiteren Sperre bei PokerStars, dieses Mal weil er via VPN die letztjährige WCOOP innerhalb der USA gespielt hatte, wo Online-Poker nach wie vor größtenteils verboten ist.
Aufgrund des rechtlichen Status in den Vereinigten Staaten musste Mizzi zudem mit dem Account eines Freundes spielen, eine Form von Multi-Accounting, die von PokerStars strikt untersagt ist und letztendlich zu der Sperre führte.
In einer Folge des Poker Life Podcast hat der Kanadier, der online mehr als $3,6 Millionen an Turniergewinnen erspielen konnte, den Vorfall vollständig eingestanden, auch wenn eine Entschuldigung nicht wirklich zu erkennen ist:
"Ich habe getrickst, wurde dabei erwischt und das nervt. Ich kann für ein paar Jahre nicht mehr bei PokerStars spielen."
Mizzi erklärte auch, dass er zwar sein "eigenes moralisches Universum" erschaffen habe. Seine Aktion sei jedoch bei Weitem nicht so schlimm wie Sheldon Adelsons finanzielle Unterstützung eines anhaltenden Verbots von Online-Poker in den USA.
Bereits zuvor zweimal gesperrt
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Mizzi beim Online-Poker über die Regeln der Anbieter hinwegsetzt. Tatsächlich wurde er schon zuvor beim Multi-Accounting erwischt. Bereits 2008 bekam er für das Vergehen eine dreimonatige Sperre von PokerStars aufgebrummt.
Der Vorfall ereignete sich nur ein Jahr, nachdem er bei Full Tilt den Account eines Spielers gekauft hatte, der einen deepen Run in einem Turnier mit einem Guarantee von $1 Million erwischte. Mizzis Gewinn wurde daraufhin konfisziert und erhielt eine lebenslange Sperre.
2011 wurde Mizzi zudem "Bottom-Dealing" bei einer Partie Chinese Poker vorgeworfen, was er jedoch bis heute mit Nachdruck abstreitet.
