Die Montreal Nationals gewinnen die Global Poker League
Mit dem Sieg der Nationals gegen die Berlin Bears findet die erste Saison der GPL in Las Vegas ihren Abschluss.
Das Gewinnerteam der Nacht
Die erste Saison der Global Poker League ist in Las Vegas zu Ende gegangen und Marc-Andre Ladouceurs Montreal Nationals sind die ersten Champions der Liga.
Sie schlugen die Berlin Bears, welche auf dem Papier sehr stark aussahen. Gemanagt wurde das Team von Phillip Gruissem, dazu gesellten sich Bill Perkins, Sorel Mizzi, Brian Rast, Dominik Nitsche, Jeff Gross und Daniel Cates.
Pascal Lafrancois erzielte dann den entscheidenden Sieg. Beim Best-of-Eleven-Contest schlug er Brian Rast im Heads-up.
Xuan Liu, Mike McDonald, Martin Jacobson, Pascal Lefrancois, Jason Lavallee und Manager Marc-Andre Ladouceur dürfen sich nun also die Ehre der ersten Meisterschaft sowie die Siegprämie von $100.000 teilen.
Wie geht es mit der GPL weiter?
Die Global Poker League war ein interessantes Pokerexperiment, welches Elemente aus dem Mannschaftssport und von eSports-Events integrieren wollte. Dazu entschied man sich für die bei Gamern beliebte Streaming-Plattform Twitch.
Als die Liga sich zum Ende mehr dem Spiel am Live-Tisch zuwendete, schien das Interesse jedoch abzunehmen. Diese Woche wurde die Zuschauerzahl auf Twitch sogar von streamenden Lowstakes-Spielern geschlagen. Außerdem entschloss die GPL sich ziemlich schnell dafür das Finale von der Wembley Arena nach Las Vegas zu verschieben.
Bei den Spielern selbst kam die GPL sehr gut an und PokerStars ist nun Partner. Es bleibt abzuwarten, ob und welche Veränderungen für die zweite Sasion der Global Poker League geplant sind.
Hier findet ihr noch einmal das ganze Finale:
Wie hat euch die Global Poker League gefallen? Was hat eurer Meinung nach (nicht) funktioniert? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.