Ein neues Buch schürt Zweifel an den bemerkenswerten Geschichten rund um Tobey Maguires Verhalten in den exklusiven Hollywood-Runden, die das Buch und den Film zu Molly's Game inspiriert haben.
Molly Bloom
Der beste Pokerfilm des letzten Jahrzehnts ist wohl zweifellos der nach dem gleichnamigen Buch benannte Film "Molly's Game", der die Geschichte rund um die sagenumwobenen Highstakes-Partien in Hollywood erzählt, die von Ikonen wie Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Ben Affleck frequentiert wurden.
Nun ist jedoch ein neues Buch erschienen, das vielen der Darstellungen im Buch von Bloom widerspricht. Billion Dollar Hollywood Heist wurde von TV-Produzent Houston Curtis verfasst, ein ehemaliger Kartenbetrüger, der behauptet, Maguire bei der Organisation der Partien um Millionensummen geholfen zu haben.
So soll nicht etwa Bloom der Kopf hinter den illustren Highstakes-Runden gewesen sein, sondern vielmehr Maguire und er selbst. Bloom hingegen sollte lediglich als Ablenkung dienen und die Hollywood-Größen lediglich eingeladen worden sein, um Milliardäre an die Tische zu locken.
Gegenüber der New York Post erklärte Curtis, dass die Stakes so hoch ausfielen, dass sich ein Gewinn von $20.000 eher wie ein Verlust anfühlte. Regelmäßig soll man No-Limit Hold'em bei Blinds von $200/$400 gespielt haben und Maguire dabei auch Leonardo DiCaprio gestaket haben, der "ausschließlich Aces und Kings gespielt" haben soll.
Ein Teil des fragwürdigen Verhaltens von Maguire, zum Beispiel der Versuch, für ein Trinkgeld Molly Bloom davon zu überzeugen, wie ein Hund zu bellen, was sie entschieden ablehnte, scheint im neuen Buch hingegen tatsächlich bestätigt zu werden.