Davon ist zumindest der britische Daily Star überzeugt, der kurzerhand den ehemaligen dänischen Profi Thomas Gravesen zu einem der größten Gewinner überhaupt an den Pokertischen gemacht hat.
Thomas Gravesen
Das in Großbritannen höchst umstrittene "Nachrichtenmagazin" Daily Star hat jüngst in einem Artikel behauptet, dass der ehemalige dänische Fußballer Thomas Gravesen nach dem Ende seiner Karriere in den USA mehr als $100 Millionen beim Poker gewonnen hätte.
Wer sich in der englischen Presse ausgekennt, wird in etwa die Belastbarkeit einschätzen können, den eine solche Nachricht vom Daily Star mit sich bringt. Journalisten auf Pulitzer-Preis-Niveau beschäftigt man jedenfalls nicht...
In der Pokerszene halten sich jedoch schon seit jeher Gerüchte, dass die größten Partien und entsprechend auch die größten Gewinner tatsächlich in privaten Runden mit den Reichen und Schönen gemacht werden, bei denen die bekannten Pros der Pokerszene nicht mitmischen dürfen. So gibt es durchaus belastbare Indizien, dass Rick Salomon und Tobey Maguire zwei der größten Gewinner der Pokergeschichte aufgrund eben solcher Partien in auserlesenen Kreisen sind.
Der Artikel des Daily Star behauptet davon ab, dass Gravesen in einem einzigen Heads-up einst satte $54 Millionen eingebüßt haben soll. Liest sich im ersten Moment absurd, aber vor rund fünf Jahren war bereits eine ähnliche Behauptung im 2+2-Forum aufgetaucht mit dem Hinweis, dass Gravesen etwa $80 Millionen im Plus sei.
Eindeutig scheint, dass Gravesen tatsächlich in Highstakes-Partien aktiv ist und vermutlich zu den Gewinnern zählt. Ob es am Ende aber wirklich für einen Gewinn von $100 Millionen gereicht hat, darf man wohl mit einer Prise Skepsis sehen.
Was haltet ihr von dem Gerücht? Wir freuen uns auf eure Meinung!