Das geplante WPT-Turnier in Jacksonville, Florida fällt ins Wasser, nachdem sich der US-Bundesstaat zum Epizentrum neuer Infektionen mit dem Coronavirus entwickelt hat.
Es gibt neue schlechte Nachrichten für die Aussichten von Live-Poker in den USA, nachdem der Start ins neue Jahr noch so vielversprechend aussah.
In Jacksonville musste ein Event der World Poker Tour aufgrund steigender COVID-Fallzahlen in Florida abgesagt werden. Eigentlich sollte dabei ein $5.000 Main Event mit einem garantierten Preispool von $1 Million am 27. August ausgetragen werden.
Der ausrichtende Pokerraum bestätigte die Absage gestern Abend:
With the resurgence of COVID-19 in our community and around the country, senior management has decided to postpone the upcoming @WPT bestbet Scramble, including all preliminary events and series satellites. bestbet will continue to operate under its normal business hours. pic.twitter.com/1NNQDZaOIF
Florida hat sich zum Epizentrum neuer COVID-Fälle in den USA entwickelt und musste in der letzten Woche Rekordzahlen für Infektionen und Krankenhausaufenthalte bekannt geben. Das Tragen von Masken ist im US-Bundesstaat aktuell nicht vorgeschrieben und rund 57% der Bevölkerung haben mindestens eine Impfdosis erhalten.
Bisher konnte die World Poker Tour auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2021 zurückblicken, nachdem gerade zu Beginn mehrere Rekord-Teilnehmerfelder aufgrund der angestauten Nachfrage nach Live-Pokerturnieren zustande kamen.
Die Entwicklung in Florida verheißt jedoch nichts Gutes für die nächsten Monate und wird wohl auch die Hoffnung auf eine "normale" World Series of Poker zunichtemachen, nachdem schon abzusehen war, dass das größte Pokerfestival der Welt in kleinerem Rahmen mit Maskenpflicht und wenigen internationalen Spielern abseits der USA auskommen werden muss.
Sollte man für Live-Poker aktuell eine Reise auf sich nehmen? Wir freuen uns auf eure Meinung!