In Australien konnte der Mann mit dem passendsten Namen für einen Pokerspieler das Turnier mit dem passendsten Namen für ein Pokerturnier gewinnen.
Was kann ein Name schon bringen? Offenbar jede Menge, wenn man denn Chris Moneymaker heißt. Wie im Jahr 2003, als er das WSOP Main Event gewann und den globalen Pokerboom auslöste, macht sein Name abermals Schlagzeilen.
Nicht viele Menschen können von sich behaupten, dass ein Pokerturnier nach ihnen benannt wurde. Wenn man aber schon an "seinem" Turnier teilnimmt, scheint ein guter Run praktisch vorprogrammiert.
In Australien wurde jüngst das so getaufte Moneymaker Main Event mit einem Buy-in von $200 Australischen Dollar ausgerichtet. Wer sich am Ende von den 337 Spielern durchsetzen konnte, die teilnahmen, kann man sicherlich schon ahnen...
Ja, der Main-Event-Champion von 2003 hat sein eigenes Turnier gewonnen. Noch Vierter in Chips vor dem Final Table spielte er sich bis ins Heads-up gegen Lachlan Crilly und gewann auch das finale Duell für einen Gewinn von $12.000 AUD. Mehr Publicity kann man sich für sein eigenes Turnier eigentlich nicht wünschen.