Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Kein Betrug von Lew laut Hustler-Untersuchung

Eine der polarisierendsten Storys der Pokergeschichte scheint ihren Abschluss zu finden, zumindest sieht es so eine vom Hustler Casino eigens angestrengte Untersuchung.

Das Ergebnis der unabhängigen Untersuchung einer der berüchtigsten Pokerhände aller Zeiten zwischen Robbi Jade Lew und Garrett Adelstein liegt nach Monaten endlich vor. Der von Adelstein des Betrugs beschuldigten Lew konnte dabei keinerlei Fehlverhalten nachgewiesen werden.

Durchgeführt wurde die Untersuchung von der Cybersecurity-Firma Bulletproof, die sich auf die Glücksspielbranche spezialisiert hat. Wer Interesse hat, kann sich die Analyse des Vorfalls aus dem September hier in Gänze selbst zu Gemüte führen:

Während Lew sich also laut Untersuchung nichts zu schulden hat kommen lassen, sollen dennoch erhebliche Verbesserungen der Sicherheitsmaßnahmen beim Hustler-Livestream angestrengt werden, basierend auf Schwachstellen, die die Untersuchung von Bulletproof zutage befördert hat. Das umfasst eine genauere Hintergrundprüfung von Mitarbeitern, ein Verbot von Smart-Endgeräten am Pokertisch, Metalldetektoren und mehr Sicherheitskameras.

Garrett Adelstein unbeeindruckt

Der Mann, der Lew Betrug beim Hustler-Livestream vorgeworfen hat, weicht derweil nicht von seiner Haltung ab, dass er in der Partie betrogen wurde. Seine Antwort auf das Ergebnis der Untersuchung konzentriert sich auf die festgestellten Schwachstellen, mit keinerlei Anerkennung des Umstands, dass man Robbi Jade Lew von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen hat.

Entsprechend unwahrscheinlich ist es, dass Adelstein den eigentlichen Gewinn von Lew in der Hand in Höhe von $105.000 zurückgeben wird. Noch direkt im Anschluss an den damaligen Vorfall hatte Lew den Gewinn Adelstein hinter den Kulissen zurückgegeben, nachdem dieser sie dazu gedrängt haben soll. In der Folge spendete Adelstein die Summe dann für einen guten Zweck.

Für die meisten wird das Ergebnis der Untersuchung die Story zu einem Abschluss bringen, manch einer dürfte sich aber nicht davon abbgringen lassen, dass entweder betrogen wurde oder in der Folge jemand zu Unrecht beschuldigt und finanziell geschädigt wurde.

Wie sieht eure Meinung zu dem Fall aus? Wir freuen uns auf eure Perspektive!