Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Das Bratpfannen-Tennismatch zweier Pokerspieler

Lässt sich ein klarer Vorteil des überlegenen Tennisspielers durch den Einsatz einer Bratpfanne als Schläger aufwiegen? Dan Smith und Markus Gonsalves haben es ausprobiert...

Wenn sich Pokerspieler nicht gerade zu einem Heads-up-Duell herausfordern oder eine Abnehmwette bestreiten, dann wird sich die Zeit mit ausgefallenen Propbets verdingt.

So haben die beiden Profispieler Dan Smith und Markus Gonsalves jüngst eine Wette beim Tennis geklärt, allerdings mit dem kuriosen Zusatz, dass Gonsalves mit einer Bratpfanne statt einem Schläger antreten musste.

Bereits zuvor hatte Gonsalves seinen Kontrahenten auf dem Court schlagen können, als er nur seine schwächere linke Hand als Schlaghand nutzen durfte. Das Handicap musste also noch größer ausfallen – und eine Bratpfanne als Schläger sollte Smith endlich den erhofften Sieg bringen.

Für die Austragung des Matchs wurde gar ein Championship-Court gemietet und das gesamte Duell auf Video für die Nachwelt festgehalten.

Am Ende sollte aber auch die Bratpfanne nichts an Gonsalves Überlegenheit ändern, der das 1-Satz-Duell mit 6:2 für sich entschied. Smith, offenbar nicht gewillt seine mehr als eindeutige Unterlegenheit beim Tennis zu akzeptieren, bereitet sich derweil schon wieder auf ein Rematch vor:

Das kuriose Aufeinandertreffen auf dem Tenniscourt erinnert an eine der bekanntesten Propbets überhaupt, als es Gambler und Pokerprofi Amarillo Slim mit dem ehemaligen Tennisprofi Bobby Riggs im Tischtennis aufnahm und ihn schlagen konnte, weil Slim Bratpfannen als Schläger ausgewählt hatte.

Als die Kunde über das ausgefallene Duell die Runde machte, wurde ein weiteres Duell mit einem taiwanesischen Tischtennis-Weltmeister eingefädelt, der sich ebenfalls mit Bratpfannen auf sein Match vorbereitete. Amarillo Slim hatte aber auch in diesem Fall die freie Schlägerwahl und entschied sich für leere Colaflaschen. Er gewann erneut und niemand ging in der Folge mehr eine Wette beim Tischtennis gegen ihn ein.