Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Neuer professioneller Handbewerter: ultrafastspectroscopy

Wir freuen uns, mit ultrafastspectroscopy einen neuen professionellen Handbewerter für No-Limit Hold'em in unserem Team begrüßen zu dürfen. Mehr über unseren Nachwuchs aus den eigenen Reihen erfahrt ihr im Interview in dieser News.

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Handbewertungen sind für ambitionierte Pokerspieler ein fast unverzichtbares Werkzeug, um das eigene Spiel zu verbessern und zu hinterfragen. Durch den Austauschen mit unseren Handbewertern und anderen PokerStrategen erlangt ihr eine frische Sichtweise auf euer Spiel und erhaltet Einblick in die Gedanken derer, die sich auf eurem Limit bestens auskennen.

Einer unserer bisher ehrenamtlichen Handbewerter ist ultrafastspectroscopy, der in der Vergangenheit als Seriensieger des Titels "Handbewerter des Monats" im Bereich No-Limit Hold'em auf sich aufmerksam machte. Seine Berufung in das Team der professionellen Handbewerter war daher im Grunde nur eine Frage der Zeit und wir freuen uns sehr, euch unser neues Team-Mitglied vorstellen zu können.

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ultrafastspectroscopy ist in den NL-Handbewertungsforen primär in den Full Ring-Boards für die Microstakes unterwegs und spielt derzeit selber insbesondere NL100. Mehr erfahrt ihr im folgenden Interview:

"Wenig Tische, gute Table Selection und denkt nach!"

PokerStrategy.com: Hallo ultrafastspectroscopy, seit Anfang Februar bist du ehrenamtlicher Handbewerter bei PokerStrategy.com, bitte stell dich doch einmal kurz vor, wie bist du zur Position des ehrenamtlichen Handbewerters gekommen?

ultrafastspectroscopy: Ich habe mich einfach beim zuständigen Koordinator für NL beworben. Der hat sich dann ein paar meiner Handbewertungen angeschaut und mir dann zugesagt - schon war ich ehrenamtlicher Handbewerter.

PokerStrategy.com: Was hat sich dadurch in deinem eigenen Spiel geändert, oder anders herum gefragt, warum bist du so aktiv als ehrenamtlicher Handbewerter.

ultrafastspectroscopy: Ich würde sagen, dass ich mich durch die Bewertungen in den Micro-Foren vor allem in den Bereichen weiter entwickelt habe, die für die meisten absolute No-Brainer Entscheidungen sind, wo es aber oft sehr viel Sinn, macht etwas genauer nachzudenken.

Es geht da vor allem um Sachen wie Betsizes, gute/schlechte Spots für C-Betting und allgemein sich immer wieder die Frage zu stellen, ob Aktion xyz, die ich machen möchte, auch den Sinn erfüllt und zum MaxEV-Play führt.

Viele Leute betten dann einfach mit dem Argument "Na, aber ich bin doch ahead of villains range", was sicher oft richtig ist, aber manchmal keine Bet rechtfertigt. Ich denke zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass mich das aktive Handbewerten zu einem bewussteren Pokerspieler gemacht hat, der viel öfter versucht in Ranges zu denken und wirklich nochmal nachdenkt, ob die angedachte Line die beste ist. Leider muss ich gestehen, dass es auch bei mir nicht immer klappt, woran ich aber arbeite.

PokerStrategy.com: Nachdem du seit Februar ehrenamtlicher Handbewerter des Monats warst nun das Angebot: Professioneller Handbewerter! Was wird sich nun für dich ändern? Die Zahl der Posts wird sich ja kaum noch steigern lassen.

ultrafastspectroscopy: So viel wird sich vermutlich gar nicht verändern. Für die Foren, die meinen Arbeitsschwerpunkt bilden werden, ist der Handbewertungsservice meiner Meinung nach schon sehr ordentlich. Sicherlich wird mit dem Übergang vom ehrenamtlichen zum professionellen HB die Verantwortung zunehmen, man kann dann nicht mehr nur noch bewerten, wenn man gerade Lust dazu hat, sondern ich werde versuchen, eine zeitnahe Bewertung sicher zu stellen.

Man kann sich auch nicht mehr vor den schwierigen Threads drücken, sondern muss jetzt alle abarbeiten. Außerdem werde ich sicher auch mal in den verschiedensten Foren aushelfen, wenn da gerade Not am Mann ist, weil die HB-Crew sich wieder mal beim Diamond-Event vergnügt oder ähnliches.

Was sich sonst noch ändern wird in meiner Arbeit, hängt sicher auch vom Feedback der User ab, die gerne jederzeit ihre Kommentare abgeben können, Kritik/Verbesserungswünsche äußern, denn ich bin davon überzeugt, dass der HB-Service von PS.com ein sehr sehr gutes Lehrmedium sein kann, wenn das von beiden Seiten (User/HB) aktiv genutzt wird und die User auch genau sagen, was sie sich wünschen.

PokerStrategy.com: Welche Limits spielst du selber und wie haben dir die Angebote von PokerStrategy.com geholfen diese zu erreichen - mal ganz abgesehen von den Handbewertungen?

ultrafastspectroscopy: Ich habe vor ungefähr zwei Jahren mit Pokern begonnen und bin mit SnGs gestartet. Da habe ich dann ein knappes halbes Jahr mehr oder weniger erfolgreich eine kleine BR aufgebaut und bin dann im April 2009 auf Cash Game gewechselt.

Das ganze verlief recht gut, so dass ich Anfang des Jahres dann meine ersten Hände auf NL200 spielen konnte. Danach kam Cashout und mein erster größerer Downswing (oder das Ende des Upswings), so dass ich wieder auf NL 100 abgestiegen bin, was ich derzeit als mein Wohlfühllimit bezeichnen würde und wo ich auch mit Abstand die meisten Hände spiele.

Aktuell komme ich relativ wenig zum Spielen, versuche mich aber permanent mit einer Kombination aus Videos, HBs (sowohl aktiv als auch passiv) und dem ein oder anderen Private Coaching weiterzubilden. Das ist für mich persönlich eine relativ gute Kombination, wobei das sicher von User zu User verschieden ist und auch vom Stand der eigenen Entwicklung abhängt.

"Kein Grinderstyle!"

Was ich den Usern noch empfehlen kann ist, selber Videos von den eigenen Sessions zu machen, wo ihr versucht, zu erklären, warum ihr macht, was ihr macht. Das hat für mich dazu geführt, dass ich viel intensiver über bestimmte Spots nachdenken musste. Wenn man dann noch jemanden findet, der ein paar Limits höher spielt und sich hin und wieder mal so ein Video anschaut und anschließend die Spots mit einem bespricht, kann das auch sehr konstruktiv sein und das eigene Spiel massiv verbessern.

Was ich als absolut kontraproduktiv ansehe, ist die Entwicklung hin zu diesem "Boku/nanonoko-Grinderstyle", was für die beiden sicher hervorragend funktioniert, nur leider für Spieler, die am Anfang ihrer Pokerausbildung stehen, absolut katastrophal ist.

Sie entwickeln sich auf diese Weise nicht/extrem langsam weiter und daher kann ich nur raten: Spielt wenig Tische (ich spiele persönlich FR nur 4-6), betreibt gute Table Selection und denkt intensiv nach, was ihr macht. Schaltet Skype aus, surft nicht im Forum oder lasst euch nicht anderweitig ablenken. Mit diesem Spielstil in Kombination mit dem kompletten Content, den PS.com bietet, kann man es meiner Meinung nach relativ schnell zum soliden Winning Player auf den Lowstakes schaffen. Ich denke und hoffe, dass man auf die Art auch noch weiter kommen kann.

> Hallo ultrafastspectroscopy, seid Anfang Februar bist du ehrenamtlicher Handbewerter bei PokerStrategy.com,bitte stell dich doch einmal kurz vor, wie bist du zur Position des ehrenamtlichen Handbewerters gekommen?

Ich habe mich einfach beim zuständigen Koordinator für NL beworben. Der hat sich dann ein paar meiner Handbewertungen angeschaut und mir dann zugesagt - schon war ich ehrenamtlicher Handbewerter.
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> Was hat sich dadurch in deinem eigenen Spiel geändert, oder anders herum gefragt,warum bist du so aktiv als ehrenamtlicher Handbewerter.

Ich würde sagen, dass ich mich durch die Bewertungen in den Micro-Foren vor allem in den Bereichen weiter entwickelt habe, die für die meisten absolute No-Brainer Entscheidungen sind, wo es aber oft sehr viel Sinn macht etwas genauer nachzudenken. Es geht da vor allem um Sachen wie Betsizes, gute/schlechte Spots für C-Betting und allgemein sich immer wieder die Frage zu stellen, ob Aktion xyz, die ich machen möchte, auch den Sinn erfüllt und zum MaxEV Play führt. Viele Leute betten dann einfach mit dem Argument " Na aber ich bin doch ahead of villains range", was sicher oft richtig ist, aber manchmal keine Bet rechtfertig. Ich denke zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass mich das aktive Handbewerten zu einem bewussteren Pokerspieler gemacht hat, der viel öfter versucht in Ranges zu denken und wirklich nochmal nachdenkt, ob die angedachte Line die beste ist. Leider muss ich gestehen, dass es auch bei mir nicht immer klappt, woran ich aber arbeite.
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> Nachdem du seit Februar ehrenamtlicher Handbewerter des Monats warst nun das Angebot: Professioneller Handbewerter! Was wird sich nun für dich ändern? Die Zahl der Posts wird sich ja kaum noch steigern lassen.
> (Cliffnotes: zeitnahe Bewertung, Verpflichtung auch mal im anderen Forum zu helfen und alle Threads zu bewerten würd ich vorschlagen zu nennen)

So viel wird sich vermutlich gar nicht verändern. Für die Foren, die meinen Arbeitsschwerpunkt bilden werden, ist der Handbewertungsservice meiner Meinung nach schon sehr ordentlich (was nicht heißen soll, dass es für die anderen Foren nicht so ist, da kann ich den Zustand nur nicht einschätzen). Sicherlich wird mit dem Übergang vom ehrenamtlichen zum professionellen HB die Verantwortung zunehmen, man kann dann nicht mehr nur noch bewerten, wenn man gerade Lust dazu hat, sondern ich werde versuchen eine zeitnahe Bewertung sicher zu stellen. Man kann sich auch nicht mehr vor den schwierigen Threads drücken, sondern muss jetzt alle abarbeiten. Außerdem werde ich sicher auch mal in den verschiedensten Foren aushelfen, wenn da gerade Not am Mann ist, weil die HB-Crew sich wieder mal beim Diamond-Event vergnügt oder ähnliches. Was sich sonst noch ändern wird in meiner Arbeit, hängt sicher auch vom Feedback der User ab, die gerne jederzeit ihre Kommentare abgeben können, Kritik/Verbesserungswünsche äußern, denn ich bin davon überzeugt, dass der HB Service von PS.com ein sehr sehr gutes Lehrmedium sein kann, wenn das von beiden Seiten (User/HB) aktiv genutzt wird und die User auch genau sagen, was sie sich wünschen.

> Welche Limits spielst du selber und wie haben dir die Angebote von PokerStrategy.com geholfen diese zu erreiichen - mal ganz abgesehen von den Handbewertungen?

Ich habe vor ungefähr 2 Jahren begonnen mit Pokern, und bin mit SNG gestartet. Da habe ich dann ein knappes halbes Jahr mehr oder weniger erfolgreich eine kleine BR aufgebaut und bin dann April 2009 auf Cash Game gewechselt. Das ganze verlief recht gut, so dass ich Anfang des Jahres dann meine ersten Hände auf NL 200 spielen konnte, danach kam Cashout und mein erster größerer Downswing (oder das Ende des Upswings), so dass ich wieder auf NL 100 abgestiegen bin, was ich derzeit als mein Wohlfühllimit bezeichnen würde, und wo ich auch mit Abstand die meisten Hände spiele. Aktuell komme ich relativ wenig zum Spielen, versuche aber mich permanent mit einer Kombination aus Videos, HB´s (sowohl aktiv als auch passiv) und dem ein oder anderen Private Coaching weiter zu bilden. Das ist für mich persönlich eine relativ gute Kombination, wobei das sicher von User zu User verschieden ist und auch vom Stand der eigenen Entwicklung abhängt. Was ich den Usern noch empfehlen kann ist, selber Videos von den eigenen Seesions zu machen, wo ihr versucht zu erklären warum ihr macht, was ihr macht. Das hat für mich dazu geführt, dass ich viel intensiver über bestimmte Spots nachdenken musste. Wenn man dann noch jemanden findet, der ein paar Limits höher spielt und sich hin und wieder mal so ein Video anschaut, und anschließend die Spots mit einem bespricht, kann das auch sehr konstruktiv sein und das eigene Spiel massiv verbessern. Was ich als absolut kontraproduktiv ansehe, ist die Entwicklung hin zu diesem "Boku/nanonoko-Grinderstyle", was für die beiden sicher hervorragend funktioniert, nur leider für Spieler, die am Anfang ihrer Pokerausbildung stehen, absolut katastrophal ist, weil sie sich nicht/extrem langsam weiter entwickeln. Daher kann ich nur raten, spielt wenig Tische (ich spiele persönlich FR nur 4-6), betreibt gute Table Selection und denkt intensiv nach, was ihr macht. Schaltet Skype aus, surft nicht im Forum oder lasst euch nicht anderweitig ablenken. Mit diesem Spielstil in Kombination mit dem kompletten Content, den PS.com bietet, kann man es meiner Meinung nach relativ schnell zum soliden Winning Player auf den Lowstakes schaffen (und ich denke/hoffe, dass man auf die Art noch weiter kommen kann,