Bei einer Hand ist nicht immer der EV entscheidend, sondern auch ob man diesen am Tisch realisieren kann. Unam erklärt euch alles zum Thema Playability und Ranges bezüglich ihrer Position.
Am Pokertisch kommt es nicht unbedingt darauf an, alle Hände zu spielen, die einen positiven EV haben. Mit Händen, die zwar einerseits einen positiven EV dafür andrerseits eine schlechte Playability haben, riskiert ihr, postflop große Fehler und damit großen Verlust zu machen.
Betrachten wir dazu folgendes Beispiel: Ihr habt 32 und der Flop bringt 1043. Möglicherweise habt ihr hier bereits die beste Hand. Allerdings ist es schwer, das herauszufinden. Auf dem Flop mit 333 habt ihr dagegen immer die beste Hand.
Trotz schlechter Playability ist es also durchaus möglich, dass ihr die beste Hand haltet. Da dies aber schwer festzustellen ist, solltet ihr bereits bei der Erstellung einer Prefloprange auch auf die Playability achten. Es gilt Hände in die Range und vor allem auch in den Stealranges zu wählen, mit denen ihr Postflop gut weiterspielen könnt.
In seinem neuesten Video widmet sich Coach Unam genau diesem Thema und erklärt euch alles zum Thema Playability und Ranges bezüglich der Position. In einer packenden Liveplay-Session geht Unam auf die entstehenden Situationen ein.