Zunächst haben wir uns angeschaut, wie man gegen 3-Bets auf NL10 reagiert. Nun steigen wir ein Limit auf und betrachten Situationen auf NL25.
Der Unterschied der beiden Limits besteht vor allem darin, dass man auf NL25 schon deutlich mehr 3-Bets kassiert als auf NL10. Das hängt einerseits damit zusammen, dass es mehr Regulars gibt und andererseits damit, dass diese auch noch besser sind. Somit sind sie in der Lage mehr Situationen zu erkennen, in denen es für sie profitabel ist zu 3-betten.
Theoretisch gesehen ist auf NL25 das Gleiche wichtig, wie auf NL 10. Doch je mehr die Gegner 3-betten, desto wichtiger wird es, auch auf die kleinen Fehler zu achten und diese auszunutzen.
Der Blick fürs Detail
Schärft euren Blick, denn Feinheiten werden immer wichtiger
Zum Beispiel sollte man stark auf die Betsizes der Gegner achten. Es ist eben nicht egal, ob man auf eine 3-Bet 8bb oder 6bb callen muss.
Nicht nur, dass die Range des Gegners kleiner wird, je größer er 3-bettet - wo wir im Übrigen direkt beim nächsten wichtigen Thema sind - sondern auch die Odds werden schlechter und unsere Callingrange muss dadurch schrumpfen.
Wenn Gegner zu groß 3-betten, beispielsweise auf mehr als das 4-Fache, dann kann die Callingrange auch komplett verschwinden und es macht mehr Sinn 4-Bet oder Fold zu spielen.
Viele Hände, viele Spots!
FaLLout86 hat über 1.000 Hände auf NL25 gespielt, um viele interessante Situationen zu generieren, die zum Thema passen. Diese Hände geht er ebenfalls im Video durch und zeigt euch am Praxisbeispiel, wie genau man sich auf NL25 gegen die vermehrten 3-Bets zu verhalten hat.