In seiner neuesten Videoserie widmet sich unser Coach dem Spiel im Big Blind und zeigt euch im ersten Teil, ab dem Einsteigerstatus, wie ihr preflop im BB richtig agiert.
Der Big Blind – die Position, die nach dem Small Blind sicher am unangenehmsten zu spielen ist. Nicht nur, dass man preflop von den Steals gezwungen wird auch mal eine schwächere Hand zu verteidigen, es gibt ja auch noch die Free Plays.
Kommen wir kostenlos zum Flop, sind unsere Hände noch schlechter. Der Pot ist zwar klein, aber da die Range des Gegners sehr groß ist, kann es schwierig sein abzuschätzen, wie stark unsere Hand nun wirklich ist.
FaLLout86 nimmt sich der ganzen Problematik an und erklärt euch in drei Videos, wie ihr diese schwierige Position am besten spielen könnt. Teil 1 beschäftigt sich vor allem mit dem Preflopspiel. In den meisten Fällen sind wir der Spieler, der die Action abschließt. Ein Call führt also auf jeden Fall zum Flop und lässt uns somit die Preflopequity realisieren. Dadurch macht es auch keinen Sinn im Big Blind eine "3-Bet oder Fold"-Strategie zu etablieren.
Die richtige 3-Bet-Würze entscheidet
Trotzdem braucht es eine gute 3-Bet-Strategie. Früher war die Range vor allem polarisiert, bestand also aus besonders schwachen und besonders starken Händen. Mittlerweile ist die Range eher linear, um eine bessere Playability zu haben und die eigene Range undurchschaubarer zu machen. Wie immer spielt FaLLout86 nach dem theoretischen Teil zwei Tische ZOOM auf NL25. Zuvor geht er aber auch darauf ein, was für statistische Werte wichtig sind, wenn wir im Big Blind sitzen. Wer dies und noch mehr genauer wissen möchte, muss sich bloß das Video anschauen. Viel Spaß dabei!