Sam Razavi hat sich die Ehre beim Chip-Race-Podcast gegeben und eine Hand zur Debatte gestellt, bei der ein Flushdraw verpasst wurde, der River jedoch eine gute Scarecard hervorbrachte.
Wir semibluffen am Flop, bekommen einen Call, Turn und River bringen jedoch nur eine Blank. Wie sollte man im Anschluss agieren? Versuchen wir noch einen Bluff oder geben wir lieber auf, wenn wir rein gar nichts halten?
Die Jungs vom Chip-Race-Podcast David Lappin und Dara O'Kearney haben sich in dieser Woche eingehend mit dieser Frage beschäftigt und dazu den britischen Profispieler Sam Razavi mit ins Boot geholt. Der hatte genau solch eine Hand im WSOP Millionaire Maker gespielt, bei dem er am Ende auf Platz 2 gelandet war. Er selbst hatte zwar das Gefühl, dass er die Hand gut gespielt hat, aber wollte von Dara nach genauerer Solveranalyse wissen, ob das tatsächlich der Fall war.
Diskutiert werden dabei unter anderem der Nutzen von Continuation Bets auf Floptexturen, die schwer zu treffen sind, und Riverkarten, die sich besonders gut zum Bluffen eignen, wenn der Draw verpasst wurde. Zudem wird der Effekt analysiert, den ein verpasster Flushdraw auf Hände hat, die man bluffen will. Den Auszug vom Podcast mit dem Analyseteil findet ihr direkt hier:
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