Für gewöhnlich hat man mit QQ einen Fistpump-Call. Geht es jedoch gegen zwei Spieler in einem Turnierfinale, von denen einer auch noch der Chipleader ist, wird es ein brutal tougher Spot...
Die Kollegen vom Chip Race Podcast melden sich zurück mit einer weiteren Analyse, bei der eine Hand von Co-Host David Lappin im Fokus steht, auf die Dara O'Kearney einen genaueren Blick wirft.
Direkt zu Beginn gibt Lappin dabei preis, dass er einen Fehler gemacht hat, wie groß der aber tatsächlich ausfiel, wurde erst so richtig nach Betrachtung mit dem Solver klar.
Zugegebenermaßen war es aber auch ein tougher Spot am Final Table des SuperNova-Turniers von Unibet, bei dem Lappin Dritter in Chips war und Pocket Queens erhielt. UTG hatte der Chipleader zunächst geraist, bevor der Spieler mit den zweitmeisten Chips einen Flatcall in mittlerer Position folgen ließ. Entsprechend fand sich Lappin in einem Spot mit einer sehr starken Hand wieder, allerdings ausgerechnet gegen beide Spieler, die ihn im Finale den Garaus machen konnten.
Letztlich entschied er sich ebenfalls für einen Flatcall und Dara stimmt mit der Entscheidung überein, weil man so den Pot einigermaßen klein halten kann und etwas Varianz herausnimmt, auch wenn die Blinds vermutlich mit in die Hand einsteigen. In der Folge schob jedoch ein Shortstack seine verbliebenen Chips in die Mitte, bevor auch der Chipleader All-in ging und der Zweite in Chip seine Hand ablegte.
Lappin stand also vor der Entscheidung, zu callen und sein Turnierleben für einen riesigen Pot zu riskieren oder sich aus der Hand zurückzuziehen. Ein Teil der Analyse dreht sich in der Folge auch um mögliche Timing Tells und wie zum Beispiel der schnelle Reshove des Chipleaders in dem Spot bewertet werden sollte.
Wie sich Lappin letztlich entschieden hat, seht ihr im Video, man kann jedoch bereits spoilern, dass der Solver eine deutlich andere Entscheidung angeraten hat. Dabei wird auch die Equity aller involvierten Spieler betrachtet und sämtlichen Entscheidungen in dem Spot ein Geldwert zugeordnet.