Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Ein guter Zeitpunkt, um aufzuhören...

Dara O'Kearney stellt sein System vor, mit dem er sicherstellt, dass er sich während einer Turniersession auf die richtigen Dinge konzentriert.

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Wie viele Tische spielst du gleichzeitig?

Ich habe kürzlich darüber gesprochen, wie ich meine Tische organisiere, wenn ich in einem Turnier Heads-up spiele. Manchmal spiele ich 16 gleichzeitig, was es schwierig machen kann, sich auf das Heads-up-Match zu konzentrieren.

Zunächst einmal vergrößere ich den Heads-up-Tisch und rücke ihn damit in den Fokus.

Ich umgehe das Problem der Fokussierung jedoch, indem ich aufhöre, mich für neue Turniere anzumelden, wenn ich in die Nähe eines Final Table komme.

Wenn es sich um ein kleines Turnier handelt, höre ich auf, neue MTTs zu starten, wenn die letzten beiden Tische erreicht sind. Wenn es sich um ein großes Turnier handelt, höre ich häufig schon bei drei verbleibenden Tischen auf. Möglicherweise auch schon bei vier übrigen Tischen - Ausnahmen sind Turniere mit Overlay.

Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass es extrem wichtig ist, sich voll und ganz auf die Finaltische zu konzentrieren. Der Grund dafür ist, dass ich eine realistische Vorstellung davon habe, wie MTTs funktionieren.

Wie man über ROI nachdenkt

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Dara O'Kearney

Viele schauen sich die Sunday Million an und konzentrieren sich auf den großen Hauptgewinn. Für mich ist es abe einfach ein Turnier, bei dem ich, sagen wir einen durchschnittlichen Gewinn von $40 Dollar erwarte.

Das mag sich gut anhören, aber mein EV, wenn ich es an einen „kleineren“ Finaltisch geschafft habe, liegt bei $2.000.

Es lohnt sich nicht, für diese $40 EV zu gehen, wenn es mich von einem Finaltisch ablenkt, wo mein EV deutlich höher ist.

Deepruns und Final Tables kommen nicht so oft vor, wie wir es uns wünschen. Wenn sie aber kommen, müssen sie mit Professionalität behandelt werden.

Den erwarteten Gewinn eines Jahres erhält man, wenn man den EV pro Turnier mit der Anzahl der gespielten MTTs multipliziert. Der Gewinn kann aus einem einzigen großen Resultat bestehen, aber auch aus vielen kleinen Ergebnissen.

Ja, es lässt Poker eher wie einen „Job“ erscheinen, wenn man so denkt und sich nicht von den großen Preisgeldern blenden lässt. So behält man aber eine fokussierte und professionelle Denkweise bei. Das ist definitiv ein Punkt, der die Amateure von den Profis unterscheidet.

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