Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Worauf es beim Bluffen mit kleinen Paaren ankommt

Kleine Pocket-Pairs gezielt als Bluff einzusetzen, erfordert Fingerspitzengefühl – vor allem auf Flops mit Flush-Potenzial.

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Bei Bluffs kommt es auf die richtigen Kombinationen an

Tatsächlich kommen kleine Pocket Pairs gelegentlich als Bluffs auf hohen, verbundenen Boards zum Einsatz.

Auf einem Board wie J♥9♥7♦ könnte ein Bluff mit Pocket-Vieren also durchaus Sinn ergeben.

Auf solchen Boards sind gegnerische Folds Gold wert, und selbst wenn man gecallt wird, kann eine Hand wie 44 immer noch gegen verpasste Flush-Draws gewinnen.

Entscheidend ist jedoch, die richtige Kombination für den Bluff zu wählen – in diesem Fall 4♦4♥, also die beiden Farben, die auch auf dem Flop erschienen sind.

Die richtigen Bluff-Kombinationen wählen

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Dara O'Kearney

Es geht nicht darum, mit der 4♥ auf einen unwahrscheinlichen Runner-Runner-Flush zu spekulieren, sondern darum, die Chance auf Nut-Outs zu bewahren.

Denn sollten wir mit 4♦4♥ bluffen, können wir am Turn nur Sets treffen, die keinen Flush vervollständigen.

Würden wir hingegen mit einer anderen Kombination von 44 bluffen, könnte die 4♥ am Turn uns in eine prekäre Lage bringen. Selbst die 4♦ wäre nicht ideal, da sie die Chance auf einen Backdoor-Flush eröffnet.

Kleine Paare sollten in diesem Spot ohnehin nur sporadisch als Bluffs eingesetzt werden. Wenn man sich jedoch für diesen Move entscheidet, sollte man sicherstellen, dass mögliche Flush-over-Set-Szenarien bereits im Vorfeld ausgeschlossen sind.

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