Ich habe mal gelesen, dass wenn Geld von einem selber schon in den Pot gewandert ist, so wird dieses Geld als "dead money" angesehen und nicht beim Berechnen von Pot Odds beim Callen berücksichtigt, vor kurzem wollte ich das einem Kollegen erklären und er hatte dann eine Frage auf die ich nicht wirklich antworten konnte, vielleicht könnt ihr da helfen
Beispiel: Heads Up, Blinds sind bei 1$/2$, Stacks veider Spieler sind 200$.
Preflop: Wie sind im SB mit T :heart:9
und raisen auf 6$, der BB callt mit A :diamond:K :spade:.
Flop: A :heart:7 :heart:4
(Pot = 12$)
[Normalerweise]
Der BB bettet 10$. Wir haben beim Callen Pot Odds von 22$(Gewinn)/10$(Einsatz) = 2,2:1. Die Pot Odds reichen also nicht für einen Call. Da wir aber aufgrund von Reads hier sehr oft einen Bluff von ihm annehmen können, glauben wir dass er folden kann und raisen auf 48$ (Semi-Bluff), der BB raist danach aber auch noch einmal und zwar auf 80$. Somit bekommen wir Pot Odds von 140$/32$ = 4,65:1 (grob) und callen.
ABER, sind es nicht unsere 6$ vom Preflopraise und 80$ für einen Call seiner Flopbet (86$) gegen seine 86$??
Wir setzen in dieser Runde also 86$ ein um 86$ von ihm zu gewinnen und hätten demnach in Wirklichkeit nur Pot Odds von 1:1.