Skip to forum
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Die deutsche Staatsverschuldung

227 Beiträge
44 Benutzer
0 Reactions
7,352 Ansichten

Fakten:
- Staatsverschuldung liegt bei aktuell: 1.509.881.423.190€ (18.343€/ Bürger)
(Stand: 06. Juli 2008 16:11; Quelle: steuerzahler.de)
- Die Bundesregierung hat seit 1969 (Wirtschaftswunderjahre) keinen positiven Haushalt mehr vorgelegt.
(Quelle: staatsverschuldung.de)
- 2007 erstmals ein nahezu ausgeglichener Haushalt
(Quelle: http://www.zeit.de/news/artikel/2008/01/15/2456309.xml )

Meine politisches Deutschlandbild:
Der Krieg wurde verloren und Deutschland aufgebaut. Der Geldsegen in den 'Wirtschaftswunderjahren' wurde von den Regierungen großzügig in den Sozialstaat investiert. Nachdem die deutsche Wirtschaft keine großen Sprünge mehr machte, war der Sozialstaat nicht mehr finanzierbar. Dennoch traute sich keine Regierung die Sozialausgaben zu kürzen, da dies logischerweise die Wähler verschreckt hätte.

Die Gesellschaft hat sich damit abgefunden. Steuererhöhungen werden nicht akzeptiert. Die Sozialausgaben sollten eher noch erhöht werden um die soziale Gerechtigkeit wieder herzustellen.

Wie denkt ihr darüber?

Meine Einstellung:
Mich widert diese Doppelmoral in meinem Umfeld wie auch in der Politik an. Für diese 'Nach mir die Sintflut'-Einstellung werden sich die nachfolgenden Generationen vermutlich noch Bedanken.
Ich fand die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes gut (nicht die fairste, aber effektivste Art), um den Teufelskreislauf entgegen zu wirken.
Ich verstehe nicht wie unsere Zeitungslandschaft nach jeder 'Der Staat nimmt mehr ein'-Meldung ihre Artikel über nun mögliche Beitragssenkungen bringen.
Ich hoffe der Staat wird in Zukunft noch weitere Schritte gehen und Sozialleistungen kürzen bzw. Beiträge erhöhen. Auch dann würde es uns vermutlich noch ziemlich gut gehen im Vergleich zu anderen Wohlstandsnationen gehen.
Ich denke unsere Generation lebt gut über ihren Verhältnissen und finde es ziemlich asozial was wir somit unseren Kindern antun.

Vielleicht noch zu mir: 21, m, ledig, parteienlos

Gibt es Gleichgesinnte? Übertreibe ich maßlos? Vielleicht Politik-Studenten hier, die meinen Thesen widersprechen?


226 replies
ThinkTank80
Joined: 31.01.2007

unsere Generation würde ich jetzt nicht sagen
eher unsere Eltern und vor allem die die nicht Eltern geworden sind
wir stehen nämlich schon sehr blöde da wenn wir irgendwann Rente wollen

auch halte ich eine weitere Erhöhung von Abgaben für falsch
in dem Bereich gibt es ohnehin schon ein krasses Ungleichgewicht von Zahlern und Empfängern

wo aber auf jedenfall ein Ansatzpunkt ist sind die Sozialleistung
die Höhe und vor allem die Struktur
es wird Nichtarbeit gefördert und bestraft wenn man einen schlecht bezahlten Job annimmt


cherzog
Joined: 25.05.2008

Wie viel Steuern zahlt den so der Pokerprofi im Monat? :-)

Habe da mal ein Interview mit der Frau Thater gesehen. Ihr Kommentar: "Kein Kommentar."

Wie verdient die denn offiziell Ihr Geld?


karlo123
Joined: 25.06.2005

Wie wärs wenn der Staat statt zu kürzen oder alles an Steuern erhöht konsequent gegen Verschwendung vorgeht? Sollte das nicht reichen um uns auf dauer wieder Schuldenfrei zu machen?


GasPanic
Joined: 02.06.2008

Wenn es nach mir ginge, hätten wir keine staatliche Schulen, keine staatlichen Krankenkassen, keine staatliche Rente etc. Solche Zwangssysteme sind für mich Eingriffe in die persönliche Freiheit, die zudem Unmengen an Geld kosten. Sowas kann viel besser und effizienter durch Privatpersonen geregelt werden. Im Gegenzug muss eine der Hauptungerechtigkeiten, die es gibt, nämlich die Einkommensteuer beseitigt werden.


gigi86
Joined: 17.02.2007

Das würde zu starken sozialen Gefällen führen. Das funktioniert in asiatischen Kulturen gut, da hier alle schön friedlich mitmachen. In Europa würde die Kriminalitätsrate steigen, vielleicht sogar große Aufstände und Revolutionen ausgelöst werden.

Ach nochwas zu keinen staatlichen Schulen, Krankenkassen etc..

Denkst du es ist Freiheit, wenn ein Geringverdiener nicht die Möglichkeit einer vernünftigen Bildung oder medizinischen Versorgung bekommen? Denke mal ernsthaft drüber nach, bitte.

Ich bin übrigens politisch liberal


beni
Joined: 17.10.2006

Teilweise wurde doch schon selbst eine Verlangsamung des Ansteigens der Schulden als Erfolg verkauft.


Monty80
Joined: 09.07.2007

@Gaspan
wie alt bis du?12?


Kraterspalter
Joined: 12.06.2007

Original von GasPanic
Wenn es nach mir ginge, hätten wir keine staatliche Schulen, keine staatlichen Krankenkassen, keine staatliche Rente etc. Solche Zwangssysteme sind für mich Eingriffe in die persönliche Freiheit, die zudem Unmengen an Geld kosten. Sowas kann viel besser und effizienter durch Privatpersonen geregelt werden. Im Gegenzug muss eine der Hauptungerechtigkeiten, die es gibt, nämlich die Einkommensteuer beseitigt werden.

tut mir wirklich leid für die wortwahl aber das ist wirklich eine der dämlichsten ansichten zum thema staat/sozialstaat die ich seit langem gehört habe.

Ich bin auch kein verfechter der derzeitigen staatsverschuldung/sozialpolitik aber dass es staatliche schulen/krankenhäuser und sozialsysteme überhaupt gibt ist für mich eine der größsten errungenschaften der neuzeit, auch wenn man sich über die art/den aufbau sicherlich streiten kann.
Aber genau diese system hilft im endeffekt allen, denn ein stabiles staatsgebilde mit dem die meisten menschen gut leben können und vor allem die staatlichen bildungseinrichtungensind die voraussetzungen für unseren derzeitigen Lebensstandard.
Denn dadurch wird der technologische fortschritt erst ermöglicht, dass breite bevölkerungsschichten zugang zu bildung haben und somit nach ihrer ausbildung den lebensstandard aller steigern.

Auch krankenhäuser/rente verhindern soziale gefälle und damit im endeffekt aufstände und kriminalität, halbiere nur die rente/hatz 4 satz und du hast im schneller aufstände/explodierende kriminalität als du rufen kannst Geldersparniss... Und dann haben die reichen leute auch nichts mehr von ihrer steuerersparniss weil die sich dann nichtmehr ohne leibwächter auf die straße trauen können, es profitieren alle von dem system auch wenn es etliches gibt, was ich persöhnlich ändern würde.
die armen/normalen bürger profitieren indem sie unterstützt werden und die reichen indem sie sozialen frieden haben und für ihre firmen auf gutausgebildete menschen zurückgreifen können.


Meph1977
Joined: 02.11.2007

Es hat sich schon in einigen Staaten erwiesen das es sinnvoll ist die Einkommenssteuer komplett abzuschaffen und dafür die Mehrwertsteuer stark zu erhöhen.

Das hat den effekt das das Geld auch tatsächlich in den Kreislauf fliest und so fallen auch lästige Steuererklärungen weg und enormer Verwaltungsaufwand. wo wiederum Gelder frei werden die woanders sinnvoller eingesetzt werden könnten.


Riverpete
Joined: 21.05.2007

Original von Meph1977
Es hat sich schon in einigen Staaten erwiesen das es sinnvoll ist die Einkommenssteuer komplett abzuschaffen und dafür die Mehrwertsteuer stark zu erhöhen.

Das hat den effekt das das Geld auch tatsächlich in den Kreislauf fliest und so fallen auch lästige Steuererklärungen weg und enormer Verwaltungsaufwand. wo wiederum Gelder frei werden die woanders sinnvoller eingesetzt werden könnten.

Das ist durchaus eine Möglichkeit. Eine solche Steuer entspricht auch meist Neutralitätsgrundsätzen. Problematisch wird das ganze nur, da jetzt schon klar ist, dass es mal wieder groß politisch instrumentalisiert wird, denn dann zahlen ja die Reichen viel weniger etc. Durchrechnen will das keiner und die meisten können das auch nicht. Wenn ich daran denke, wie die SPD seinerzeit gegen Kirchhof vorgegangen ist, dann wird eine solche Idee keine Woche überleben.
In Deutschland ist Umverteilung nunmal integraler Bestandteil der Politik und eine Mehrwertsteuer mit gespaltenem Satz kann das zwar auch leisten, aber der mathematische Beweis davon passt in kein Wahlprospekt, und wird sicher von den Herren Beamten, Anwälten und Lehrern wieder komplett zerredet.


Tjorveh
Joined: 14.04.2006

Original von karlo123
Wie wärs wenn der Staat statt zu kürzen oder alles an Steuern erhöht konsequent gegen Verschwendung vorgeht? Sollte das nicht reichen um uns auf dauer wieder Schuldenfrei zu machen?

Ich denke wohl nicht, der Bundesrechnungshof hat in seinen Bemerkungen 2007 eine Verschwendung von 1,9 Milliarden Euro für das Jahr 2006 erfasst.
(Quelle: www.bundesrechnungshof.de und N-TV )

Bei einen neuen Nettokreditaufnahme für 2007 von 20,0 Milliarden Euro würde es bei also nicht reichen nur die Staatsausgaben zu optimieren.


Riverpete
Joined: 21.05.2007

Original von Tjorveh

Original von karlo123
Wie wärs wenn der Staat statt zu kürzen oder alles an Steuern erhöht konsequent gegen Verschwendung vorgeht? Sollte das nicht reichen um uns auf dauer wieder Schuldenfrei zu machen?

Ich denke wohl nicht, der Bundesrechnungshof hat in seinen Bemerkungen 2007 eine Verschwendung von 1,9 Milliarden Euro für das Jahr 2006 erfasst.
(Quelle: www.bundesrechnungshof.de und N-TV )

Bei einen neuen Nettokreditaufnahme für 2007 von 20,0 Milliarden Euro würde es bei also nicht reichen nur die Staatsausgaben zu optimieren.

Der Bund der Steuerzahler errechnet da meist andere Zahlen. Geht oft so in Richtung von 20-30 Mrd.


ThinkTank80
Joined: 31.01.2007

Original von Riverpete

Original von Tjorveh

Original von karlo123
Wie wärs wenn der Staat statt zu kürzen oder alles an Steuern erhöht konsequent gegen Verschwendung vorgeht? Sollte das nicht reichen um uns auf dauer wieder Schuldenfrei zu machen?

Ich denke wohl nicht, der Bundesrechnungshof hat in seinen Bemerkungen 2007 eine Verschwendung von 1,9 Milliarden Euro für das Jahr 2006 erfasst.
(Quelle: www.bundesrechnungshof.de und N-TV )

Bei einen neuen Nettokreditaufnahme für 2007 von 20,0 Milliarden Euro würde es bei also nicht reichen nur die Staatsausgaben zu optimieren.

Der Bund der Steuerzahler errechnet da meist andere Zahlen. Geht oft so in Richtung von 20-30 Mrd.

aber wenn die es soviel besser wissen sollten sie dem Steinbrück vorher mal einen Tip geben

das man ex post auf solche Zahlen kommen kann ist natürlich klar
aber ist halt genauso sinnvoll wie wenn ich mich am Sonntag hinstelle und den Leuten erzähle, dass sie am Samstag die falschen Lottozahlen getippt haben und welche richtig sind ;)


Original von Meph1977
Es hat sich schon in einigen Staaten erwiesen das es sinnvoll ist die Einkommenssteuer komplett abzuschaffen und dafür die Mehrwertsteuer stark zu erhöhen.

Das hat den effekt das das Geld auch tatsächlich in den Kreislauf fliest und so fallen auch lästige Steuererklärungen weg und enormer Verwaltungsaufwand. wo wiederum Gelder frei werden die woanders sinnvoller eingesetzt werden könnten.

In welchen Staaten wurde sowas denn gemacht?


Original von Meph1977
Es hat sich schon in einigen Staaten erwiesen das es sinnvoll ist die Einkommenssteuer komplett abzuschaffen und dafür die Mehrwertsteuer stark zu erhöhen.

Das hat den effekt das das Geld auch tatsächlich in den Kreislauf fliest und so fallen auch lästige Steuererklärungen weg und enormer Verwaltungsaufwand. wo wiederum Gelder frei werden die woanders sinnvoller eingesetzt werden könnten.

fände ich auch sinnvoll. lohnkosten werden gesenkt, inländische produkte gestärkt (weil importprodukte im vergleich teurer werden) --> mehr arbeitsplätze
man muss aber auch wegen inflation aufpassen.


GasPanic
Joined: 02.06.2008

Aufgabe des Staates ist es, Verbrechen zu bekämpfen, Eigentumsrechte sowie die Einhaltung freiwillig getroffener Verträge zu gewährleisten. Und nichts anderes. Bildung ist zB keine Aufgabe des Staates für mich. Warum schicken denn die, die es sich leisten können, ihre Kinder auf Privatschulen? Weil sie anscheinend besser sind, als ihre staatlichen Pendants? Könnte man dann nicht auf die Idee kommen, dass wir besser dran wären, wenn es nur noch Privatschulen geben würde? Das selbe im Gesundheitswesen.

Und keiner würde mehr nach staatlicher Umverteilung rufen, wenn er keine Steuern zahlen müsste, und mehr verdient, weil auch die Unternehmen keine Steuern mehr müssen. Stattdessen wird dem Bürger das Geld aus der Tasche gezogen, und dann pseudogerecht umverteilt. In Wirklichkeit macht der Staat aber alle ärmer, und verschuldet sich selbst noch, weil er das Geld verschwendet. Jede weiß für sich am besten, welche Altersvorsorge, welche Krankenversicherung etc. gut für ihn ist. Kein Staat kann das zufriedenstellend lösen, indem alle in ein System hineingezwängt werden, wo es keinen Wettbewerb, also auch keine Verbesserung gibt. Aber wer das mal in Frage stellt (und das macht hierzulande ja keiner; und in den USA fällt mir da auch nur Ron Paul ein, der bei den Vorwahlen aber von den Medien totgeschwiegen wurde, trotz der höchsten Spenden aus dem Internet aller Präsidentschaftskandidaten), dann gilt man als Spinner und 'neoliberal unsozial blablabla'. Unsozial ist der Sozialstaat an sich, der jegliche persönliche Freiheit und Eigenverantwortung im Keim erstickt.


@GasPanic

grundsätzlilch stimme ich dir ja zu...der staat greift viel zu viel ein (im vergleich zu skandinavischen ländern aber viel weniger hier)
aber der staat hat die aufgabe, frieden und stabilität zu sichern. dazu muss das volk ernährt werden --> sonst randale/bürgerkriege/whatever um essen. damit jeder ernährt wird, muss es eine notstandshilfe geben. damit der staat nicht zuviel davon zahlen muss, muss er schauen, dass genug eine arbeit haben. damit genug eine arbeit haben, müssen sie gebildet werden. wenn jemand keine arbeit hat, benötigt er trotzdem ärztliche versorgung, die kinder sollten gebildet werden etc.
wenn die staatliche versorgung komplett weg fällt, fallen manche (oder vl. auch viele) durchs system. auch kann der wegfall von staatlicher krankenversicherung/pensionsversicherung/arbeitslosenversicherung etc. dazu führen, dass die privaten pendants für viele nicht leistbar werden. dadurch, dass alternativen fehlen, könnte durch absprachen eine teuerungswelle kommen. oder die versicherung wird plötzlich gekündigt. oder das versicherungsunternehmen geht in konkurs.


allizdoR
Joined: 02.01.2007

ich denke, man kann nicht alle sozialleistungen kürzen.
zum einen, weil eine zu große ungerechtigkeit herschen würde (vgl. andere Länder)
und zum anderen, weil viele menschen klare richtlinien brauchen.
beispiel wäre die rente, jeder weiß, dass wir nicht mehr viel bekommen. aber viele denken nicht an später und verplempern jetzt das geld. daher finde ich es gut, wenn man sich staatlich absichern muss wie z.b. das krankensystem.

was ich viel schlimmer finde, ist dass die zinsen den haushalt kaputt machen und nicht die eigentlichen ausgaben.
was ich schlimm finde, ist dass für 2006 ein ausgeglichener haushalt propagiert wurde, was mir damals schon für zu spät vorkamm... defact haben wir keinen ausgeglichenen haushalt und er ist erst in der nächsten amtzeit angestrebt, also braucht heute niemand dafür verantwortung übernehmen, wenn es nicht klappt.

lösungen gibt es mehrere meine vorschläge wären:

- Steuerverschwendungen vermeiden (siehe Karlo)
- subventionen streichen für unternehmen wie private. da gerade nur wohlhabende privatleute einen nutzen davon haben
- anderes, einfacheres steuersystem, was ohne weiteres möglich ist nach punkt 2. dabei kann man gleich den einkommenssteuerfreibetrag erhöhen, so dass sich arbeit im niedrig lohn sektor wirklich lohnt!
man könnte eine doppelte e-funktion nehmen, so dass unten und oben der steuersatz ein festes min bzw. max hat und zwischendrin ist es stetig.
steuerklassen kann man streichen und dafür mehr kindergeld zugestehen (reine umverteilung zur einfachheit) gleiches gilt für verheiratete in form eines ehe bonuses, wenn nur eine person arbeitet.


Original von ThinkTank80

Original von Riverpete

Original von Tjorveh

Original von karlo123
Wie wärs wenn der Staat statt zu kürzen oder alles an Steuern erhöht konsequent gegen Verschwendung vorgeht? Sollte das nicht reichen um uns auf dauer wieder Schuldenfrei zu machen?

Ich denke wohl nicht, der Bundesrechnungshof hat in seinen Bemerkungen 2007 eine Verschwendung von 1,9 Milliarden Euro für das Jahr 2006 erfasst.
(Quelle: www.bundesrechnungshof.de und N-TV )

Bei einen neuen Nettokreditaufnahme für 2007 von 20,0 Milliarden Euro würde es bei also nicht reichen nur die Staatsausgaben zu optimieren.

Der Bund der Steuerzahler errechnet da meist andere Zahlen. Geht oft so in Richtung von 20-30 Mrd.

aber wenn die es soviel besser wissen sollten sie dem Steinbrück vorher mal einen Tip geben

das man ex post auf solche Zahlen kommen kann ist natürlich klar
aber ist halt genauso sinnvoll wie wenn ich mich am Sonntag hinstelle und den Leuten erzähle, dass sie am Samstag die falschen Lottozahlen getippt haben und welche richtig sind ;)

also ich weiß nur, dass die FDP dieses Jahr (machen die glaube ich jedes Jahr) ein Steuer-Sparbuch rausgegeben hat (deutlich vor der Verabschiedung des Bundeshaushaltes). In diesem machen sie Vorschläge, wie man ca 11,8 Milliarden spaaren kann. Das hat die Regierung aber nicht interessiert......

Ich kann es inhaltlich nicht wirklich bewerten (weil ich einfach keine lust habe mir das alles durchzulesen), aber ich vermute, dass zumindest ein nicht zu vernachlässigender Teil brauchbar gewesen wäre.......