Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Wie viel Varianz gibt es bei Spin & Gos?

Wie groß sollte die Bankroll sein? Wie brutal kann ein Downswing werden? Wie hoch geht es bei positiver Varianz? Wir beantworten einige Fragen, die sich bei Spins immer wieder stellen.




Wenn Spieler von einer anderen Variante zu Spin & Gos wechseln, ist eine der häufigsten Fragen, wie viel Varianz bei dem Lotterie-Format auf einen zukommt. Beim Poker ist die Varianz vermutlich der schwierigste Aspekt, den es langfristig zu bewältigen gilt, und mit ein Grund, warum wir bei SpinLegends auch eine EV-Versicherung anbieten.

Wie viel Varianz einen bei einem bestimmten Format erwartet, kann man grundsätzlich recht einfach mit einer kostenlosen Software genannt SwongSim herausfinden. Heute wollen wir uns aber nur auf Spin & Gos konzentrieren.

Nachfolgend findet ihr eine Simulation von 10.000 Spin & Gos für einen Spieler, der mit einer Winrate von 36% unterwegs ist. Insgesamt 1.000 Durchläufe der Simulation haben wir dabei von SwongSim kalkulieren lassen:

swongsim
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Keine Sorge, falls ihr nicht auf Anhieb versteht, was ihr da gerade anschaut. Wir liefern die wesentlichen Infos.

Die meisten Spieler haben bei der Simulation zwischen -24 bis +460 Buy-ins erreicht. Die mittleren 30% der Spieler haben zwischen 117 und 307 gewonnen. 1% aller Spieler haben über 200 Buy-ins verloren, während die hohen vertikalen Ausschläge Spieler sind, die eine Partie mit riesigem Jackpot-Multiplikator gewonnen und somit Tausende von Buy-ins auf einen Schlag eingesackt haben.

Die Simulation zeigt viele wichtige Aspekte, darunter auch der folgende: Resultate von Spielern, die sich über dem EV bewegen, übertreffen den Erwartungswert zum Teil in riesigem Ausmaß. Im Gegensatz dazu fallen Resultate von Spielern, die unter EV runnen, deutlich eingeschränkter aus, was einen Ausschlag nach unten betrifft. Bei Spin & Gos kann man sich also mit Glück Tausende von Buy-ins über dem EV bewegen, während nach unten hin im unglücklichsten Fall eher nur mit einem Minus im hunderter Bereich zu rechnen ist.

Wer sich nun fragt, wie die Bankroll bei Spin & Gos ausfallen sollte, damit man derartige Swings kompensieren kann: 40% der Spieler in der Simulation hatten einen vorübergehenden Tiefpunkt von -63 Buy-ins erreicht, ein Bankroll-Management von 50 Buy-ins kann also ein ziemliches Risiko sein. Gleichzeitig gab es in 20% der Fälle sogar noch einen temporären Tiefpunkt von -111 Buy-ins. Selbst eine konservative Bankroll von 100 Buy-ins kann man also nicht zweifellos als sicher bewerten.

Befindet man sich am anderen Ende des Varianzspektrums kann es aber wiederum zu einem riesigen Plus an Buy-ins kommen. Spins sind in dieser Hinsicht vergleichbar mit großen Turnieren, bei denen der Ausschlag nach oben deutlich mehr ins Positive geht als die Kehrseite ins Negative.

Die reinen Ergebnisse gemessen in Dollar bieten bei Spin & Gos daher auch sehr wenig Aussagekraft, weswegen man die Performance von Spielern langfristig auch stets mit einem Blick auf den erreichten Chip-EV bewertet, im Grunde also die im Schnitt gewonnenen Chips pro Turnier.

Wir werden in einem weiteren Artikel noch einmal genauer darauf eingehen, warum der Chip-EV bei Spins ein besserer Gradmesser als der reine Gewinn ist. Bis dahin empfehlen wir, dass jeder, der mehr über Varianz erfahren will, ein wenig mit SwongSim experimentiert. Wer zudem Interesse hat, genau diese Varianz und grundsätzlich den Druck bei Spins etwas herauszunehmen, sollte natürlich einen Blick auf unser SpinLegends-Angebot werfen.

Interesse an einer Spin-&-Go-Laufbahn?

spinlegends

Der verlässlichste Weg, um die Spin-&-Go-Limits zu erklimmen, ist ein Beitritt zu SpinLegends. Wir liefern die nötige Bankroll, ein Weltklasse-Coaching und Support rund um die Uhr. Zudem kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und die eigenen Fortschritte verfolgen.

Wer zeigt, dass er das Zeug dazu hat, wird nach und nach an immer höhere Limits herangeführt, und kann bei Bedarf mithilfe der EV-Versicherung auch die Varianz bei den Ergebnissen reduzieren.

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