Im zweiten Teil seiner Miniserie zeigt euch unser Coach FaLLout86, wie ihr als Caller im 3-Bet-Pot euren Gegnern auch 2020 noch einen großen Schritt voraus seid!
Das 3-Bet-Spiel ist wie Poker insgesamt immer im Wandel und geht ebenfalls konsequent in die Richtung immer looser zu werden. Im Schnitt kommt es deutlich häufiger zu 3-Bets, als es noch vor rund fünf Jahren der Fall war. Das führt nicht nur dazu, dass unsere Gegner vermehrt 3-Bets callen, auch wir müssen eine angepasste Callingrange haben, um nicht zu viel zu folden.
Aber wie spielen wir in so einer Situation postflop weiter, wenn ein ordentlicher Teil des Stacks auf dem Spiel steht? Unser Coach FaLLout86 möchte in zwei Videos genau diese Frage klären.
Im ersten Teil haben wir gelernt, was wir Preflop beachten müssen, um uns gut auf die Postflopsituation vorzubereiten. Zum Beispiel ist die Wahl einer passenden Calling-Range essentiell, um Postflop möglichst profitabel in vielen Spots weiter zu spielen zu können! Das meiste Geld gewinnen und verlieren wir dann auch meist postflop. Im 3-Bet-Pot ist dann sogar noch mehr Geld in der Mitte. Fehler werden also deutlich teurer!
Viele vergessen aber oft, dass Fehler nicht nur die Spots sind, wo man einen schlechten Call oder eine falsche Bluffbet macht. Es geht auch darum mit den starken Händen so viel Value wie möglich aus dem Gegner heraus zu holen!
Themen die unser Spiel Postflop besonders beeinflussen sind zum Beispiel:
Equityrealisation unserer Hand (Stichtwort: IP/OOP)
Stacksizes der Spieler
Statistische Werte
Verhalten gegen Missed C-Bets
Rangebalancing
Das Tolle ist, nachdem FaLLout86 mit euch den theoretischen Teil durchgegangen ist, gibt es wie immer zwei Tische ZOOM als Liveplay, wo auf die oben beschriebene Thematik in der Praxis eingegangen wird.