Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Mit dem Holiday-BRM an den Traumstrand!

Viele von euch arbeiten und haben nicht mehr viel Zeit zum Pokern. KTUs neues Bankroll-Management setzt genau hier an.

Mit Holiday-BRM zum Ziel

Variante:

Theorie

Coach:

KTU

Status:

gratis!

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Das neue Holiday-BRM enthält drei Wege, um eure Bankroll von 1000€ auf 3000€ auszubauen. Wie schon das beliebte Blitz-BRM, arbeitet es dabei mit einem klaren Take-win und Stop-Loss. Es ist konservativer als das Blitz-BRM, aber trotzdem immer noch aggressiver als die meisten klassischen Bankroll-Managements.

Es richtet sich an ambitionierte Amateure, die neben ihrem Beruf gerne Poker spielen, aber aufgrund des geringen Volumens Probleme damit haben von der Stelle zu kommen und realistische Ziele zu fassen.

KTU gibt euch ein paar Einblicke und seine Ansichten zum Thema Bankroll-Management:

Mit Holiday-BRM in den nächsten Urlaub?

PokerStrategy.com: Deine Bankroll-Management-Strategien sind deutlich aggressiver als das, was früher gelehrt wurde. Waren die alten Modelle also falsch?

KTU: Das kommt darauf an, wie man „falsch“ definiert und was man optimieren möchte: "Risk of Ruin", Stundenlohn, Anzahl der Hände bis zu einem Take-Win, statistische Signifikanz ein Limit geschlagen zu haben, Vermeidung von Limitabstiegen oder regelmäßige Cashouts.

Früher wurde der Fokus auf einen geringen "Risk of Ruin" gelegt. Für meine Zielgruppe ist es wichtiger von der Stelle zu kommen. Sie haben keine Zeit mehr für 35000+ Hände pro Monat und sind durch einen zu konservativen Ansatz demotiviert.

Neben dem mathematischen Optimierungsproblem ist es auch eine Geschmackssache mit welchem BRM man sich wohlfühlt. Es gibt zahlreiche Psychotests zur Risikobereitschaft. Jemand, der sich unwohl mit einem aggressiven Bankroll-Management fühlt, sollte natürlich die Hände vom Blitz und Holiday-BRM lassen.

Wie sieht eure Wahl aus?
Für welchen Schalter würdet ihr euch entscheiden?

PokerStrategy.com: Wer ist die Zielgruppe des Holiday-BRM?

KTU: Spieler, die in der Vergangenheit erfolgreiche Pokerspieler waren, noch Spaß am Spiel haben, aber heute nicht mehr viel Zeit für Poker übrig haben. Was kann man in diesem Fall mit 1000€ und einem Volumen von 10.000 Händen pro Monat am besten machen? Das war meine Ausgangslage.

PokerStrategy.com: Geht es hier nicht nur darum, dass mehr Mitglieder einzahlen?

KTU: Nein. Das Blitz-BRM und Holiday-BRM sind nach bestem Wissen und Gewissen mathematisch optimiert worden. Natürlich ist ein Bankroll-Management nur dann effektiv, wenn man auch ein Winning Player auf allen Limits ist, die man spielt. Es wird immer Spieler geben, die sich falsch einschätzen und am Ende die Quittung dafür bekommen. Das ist die Natur des Pokerspiels. Insofern stimmt es, dass das Holiday-BRM in der Praxis auch dazu führt, dass Spieler es benutzen, die dabei keinen positiven Erwartungswert haben.

Kalkuliert planen, statt unnötige Risiken einzugehen

PokerStrategy.com: Wird man durch das Holiday-BRM nicht zu schlechten Angewohnten verleitet, z.B. das Aufsteigen in Limits, auch wenn es mal nicht so läuft?

KTU: Für Bankroll-Management gilt in der Tat dieses „persönliches Karma“-Phänomen. An dem Tag, wo man sich zum ersten Mal entscheidet, die Vorlesung mittwochs um 8 Uhr auszulassen, um sie später im Skript nachzuarbeiten, verringert sich die Wahrscheinlichkeit dramatisch, dass man 6 Wochen später an einem Mittwoch um acht in der Uni anzutreffen ist.

Besonnen bleiben
Stets die eigenen Grenzen kennen

Bestimmte Grenzen darf man nur im absoluten Notfall überschreiten und dann muss man dafür kämpfen, dass es nicht zur Gewohnheit wird.

Das gilt auch für das Bankroll-Management. Wenn man zum ersten Mal von seinem definierten Plan abweicht und einfach weiter NL200 spielt, obwohl man dafür 2 Stacks zu wenig hat, dann ist das ein ernstes Zeichen, dass man nicht die völlige Kontrolle über sich hat.

Ob man beim Holiday-BRM jetzt psychologisch deutlich gefährdeter ist Unfug zu machen als bei klassischen BRMs, weiß ich nicht. Ich denke nicht. Es gab immer schon Spieler, die einen anschreiben mit: „Hab meine Bankroll im Suff beim Blackjack verzockt. Willst du mich staken?“ Ebenso gibt’s auch viele, die nie Probleme hatten sich an ihr BRM zu halten.

Es läuft immer auf die gleiche Fähigkeit hinaus: Wie gut ist man darin im Moment des geistigen Widerstandes an einer Entscheidung festzuhalten, die man vorher bei klarem Verstand gefasst hat.

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