Sonntags-Special: Dautov und KTU analysieren Bobby Fischer
KTU hat für das nächste "Schach meets Poker"-Special wieder Großmeister Rustem Dautov eingeladen. Dieses mal analysieren die beiden die "Partie des Jahrhunderts."
Wie wir schon einige Male erfahren durften, haben Poker und Schach so einiges gemeinsam. In beiden Spielen geht es darum, sein Handeln zu planen, bestmögliche Entscheidungen zu treffen und seinem Gegner immer mindestens einen Schritt voraus zu sein.
Für unser nächstes Sonntags-Special hat sich KTU wieder bekannte Hilfe eingeladen. Zusammen mit unserem russischen Großmeister Rustem Dautov analysiert er dieses Mal nicht weniger als die "Partie des Jahrhunderts".
In dieser Partie traten die US-Amerikaner Donald Byrne und Robert James „Bobby“ Fischer gegeneinander an. Das Match wurde am 17. Oktober 1956 in der 8. Runde des Rosenwald-Memorial-Turniers in New York ausgetragen. Bobby Fischer war zu dieser Zeit gerade mal 13 Jahre alt. Das noch wenig bekannte Nachwuchstalent hatte gerade die "US Junior Championship" gewonnen. Er traf an dem denkwürdigen Tag auf einen der besten Schachspieler der Vereinigten Staaten, Donald Byrne. Wegen ihres spektakulären Verlaufs ging die Partie in der Annalen der Schach-Geschichte ein. In der Partie wurde ein spektakuläres Damenopfer gespielt.
Schach-Groß- und Weltmeister Bobby Fischer
Die Partie führte dazu, dass man auf Fischer aufmerksam wurde. Der russische Schachmeister Juri Awerbach war danach überzeugt, "dass der Junge teuflisch talentiert ist.“ Diese Einschätzung sollte sich bewahrheiten: Fischer wurde 1958 Großmeister und 1972 Weltmeister. Er gilt für viele führende Schachspieler als bester Spieler aller Zeiten
Er wurde unter anderem bereits zehn Mal deutscher Mannschaftsmeister, konnte bei der Schacholympiade eine Silbermedaille holen und wurde deutscher Meister.
Seine zweite Leidenschaft neben dem Schach ist das Pokern. Hier auf PokerStrategy.com ist er für die russische Community zuständig.