Wenn man ein Full House erwischt und der Gegner lediglich checkt, ist das zweifelsfrei eine Bet, korrekt? Manch ein Solver ist da anderer Meinung...
Die Kollegen vom Chip-Race-Podcast Dara O'Kearney und David Lappin haben jüngst eine Hand mit einer qualvollen Entscheidung am River in Augenschein genommen. David hatte dabei einen deepen Run bei der €1.100 Unibet Open Online erwischt, hatte nach einer Riverbet mit einem Full House als Reaktion auf ein Check jedoch sein Monster tatsächlich noch gegen eine Check/Raise-All-in abgelegt.
So einen Fold schüttelt man natürlich nicht mal eben aus dem Handgelenk und schreitet weiter selbstbewusst durchs Leben, entsprechend hat David viele bekannte Top-Spieler gefragt, ob sie den River ebenfalls bei einem initialen Check des Gegners gebettet hätten. Co-Host Dara O'Kearney war dabei der einzige, der die Position der Solver vertrat, dass es sich um einen Spot für einen Checkback handeln würde.
Warum genau die Solver eine solche Line in der Situation empfehlen und inwieweit das ICM eine tragende Rolle in der Entscheidung spielt, erläutert Dara im nachfolgenden Video. Dabei werden auch die Vorzüge diskutiert, die eine GTO-Entscheidung in solch einem Spot mit sich bringt, statt sich an Populationstendenzen als Richtlinie zu orientieren.
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