Bei der Anwendung der spieltheoretischen Konzepte herrscht viel Verwirrung: Ist GTO jetzt 1-Alpha? Bettet man am Flop immer mit einer Value zu Bluff-Ratio von 1:2? Siete777 und KTU denken, dass man nicht nach der goldenen Faustformel suchen sollte.
Stattdessen gilt es einen scharfen Blick auf die Situation zu werfen und zu schauen, ob sich dort Konzepte anwenden lassen. Die beiden Coaches gliedern ihr Video dafür in zwei Themen.
Thema Eins ist der Kampf weiter Ranges am Flop. Dabei stellen Siete777 und KTU euch die Methode des Headcount vor: Hier analysiert man, wer eigentlich wieviele Hände mit welcher Equity hat und dann mit welcher Betsize und Bet-Strategie welche Teile der gegnerischen Range am besten attackiert. Sie zeigen euch, wie man den Gegner durch trickreiche Betsizes dazu zwingt, seine Range zu splitten. So könnt ihr einen Plan entwerfen, wie ihr den Gegner auf späteren Streets ausspielt.
Die zweite Situation ist der Kampf definierter Ranges. Wenn die Hand fortschreitet, werden die Ranges dank dem Trichterprinzip schnell klein. Hier greifen jetzt die Erkenntnisse aus den Toy-Games. Siete777 zeigt euch viele geschickte Lines sowie wie und wo man definierte Ranges zu seinem Vorteil nutzt.