Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Der richtige Read zur falschen Zeit?

Wir werfen einen Blick auf diese Klassikerhand zwischen Doyle Brunson und Jamie Gold bei High Stakes Poker. War es von Doyle richtig, den Flush in diesem Spot zu folden?

Was würdet ihr machen? Verratet es uns in den Kommentaren

Die Profispieler freuten sich, als der WSOP Main Event-Champion von 2006 bei der TV-Show High Stakes Poker mitmachte. Doch für Doyle Brunson stellte Jamie Gold ein echtes Problem dar.

In dieser Hand bekam Doyle auf dem Turn einen Flush, doch gab die Hand nach einem Check-Raise von Gold auf. Sicherlich denkt sein Gegenspieler, dass er die Hand hier für Value bettet - vermutlich geht Gold nicht davon aus, dass Doyle eine der wenigen Hände hält, die ihn schlagen würden. Brunson jedoch rechnet mit einer starken Hand seines Kontrahenten und es scheint so, als ob er den richtigen Move zum falschen Zeitpunkt macht.

Jamie Gold ist ein Spieler mit einem loosen Image am Pokertisch - kann Doyle hier also wirklich folden? Fast jeder wird die Spielzüge von Gold beim Main Event 2006 gesehen haben, außerdem verkündete er in der TV-Show, dass er als bester Bluffer der Pokergeschichte angesehen werden möchte. Ist es möglich, dass er in diesem Spot blufft oder per Check-Raise einen Draw, ein Set, eine Straight oder einen niedrigen Flush repräsentiert? Natürlich sehen wir, dass er diesen Move mit einem niedrigen Flush machen kann, doch wie sieht es aus Doyles Perspektive aus?

Auch wenn das Timing nicht perfekt war: War es ein guter Fold von Doyle? Wie wirkt sich auch das Limpen vor dem Flop aus - wird dadurch die Range von Gold noch größer?

Wir freuen uns auf eure Meinung in der Kommentarspalte.

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