Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Ein letzter Plausch mit IronPumper

Einer unserer bekanntesten und beliebtesten Coaches geht. Dies aber natürlich nicht, ohne euch noch einmal ausführlich mit Insiderwissen zu versorgen!

Viele von euch haben sicherlich mitbekommen, dass IronPumper seine aktive Karriere leider auf Eis gelegt hat und zurzeit nicht mehr pokert. Neben dem "Heads-up" mit Samy89 haben wir nun noch ein sehr umfangreiches Abschlussinterview mit IronPumper geführt und dieses in drei Teile gesplittet. Viel Spaß mit dem ersten Teil!

Auch wenn der Anlass heute nicht so schön für uns und die Community ist, danke, dass du wieder bereit bist für ein Interview. Stell dich doch erst einmal kurz vor, bevor wir zum Wesentlichen kommen.

ironpumper coach interview poker
Die Tage als Pro sind für IronPumper gezählt

IronPumper: Hi! Ich bin der Chris und mittlerweile mit 32 Jahren als Ü-30er im besten Alter. Zu Poker bin ich bereits 2008 gekommen – also tatsächlich noch die Dekade vollgemacht. Mich hat der strategische Aspekt sehr gereizt und so kam es auch, dass ich direkt die damals gigantische und voller "Aufbruchstimmung" triefende PokerStrategy.com -Community für mich entdeckt habe. Mei, schöne Zeiten sind das damals gewesen.

So hatte ich zum ersten Mal einen Ort, an dem ich mich täglich strategisch über Poker ausgetauscht habe und lernen konnte besser zu werden. Ich habe damals für das Spiel auf jeden Fall „gebrannt“ und so konnte ich die Limits aufsteigen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich ganz solides Geld für einen "Anfang-20er" verdiene und BWL an der Uni ist damals nicht so spannend gewesen, wie diese gesamte Online-Pokersache zur damaligen Zeit.

Daher hat sich die Frage gestellt, ob ich es nicht professionell und Vollzeit versuchen mag und mein BWL-Studium dafür "sausen lasse" (BWL wurde damals eh nicht aus intrinsischem Interesse gewählt, sondern eher weil ich damals nicht so richtig wusste, wo meine persönlichen Affinitäten sowie Schwächen/Stärken liegen. Wenn das nach dem Abi der Fall ist, na ja – dann "studierst du halt erst mal BWL und schaust dann weiter").

"Damals war es ein anderer Zeitgeist"

fail
Unterwegs in Asien

IronPumper: Da ich aber eher ein risikoaversiver Charakter bin, wenn es um Zukunft/Perspektive und Sicherheit geht (dazu später mehr), habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht und über Wochen mit einer Pro-Kontra-Liste "jongliert". Ich habe mich in Foren ausgetauscht, mit Familie, Freunden etc.

Hier muss nun eines betont werden: Damals (2012) ist der Zeitgeist des Online-Pokers ein ganz anderer gewesen. Nicht nur, dass das Spiel nicht so verrückt weit entwickelt war, wie es jetzt der Fall ist (das ist nicht mal ein Hauptaspekt, da alles immer relativ ist – also auch Skill im Vergleich zu anderen), sondern Online-Poker ist einfach eine wahnsinnig große Industrie gewesen. Dort steckte sehr viel Geld drin und die Nachfrage nach Online-Poker war so groß, wie man es sich heute kaum mehr vorstellen kann. Kurzum: Es galt damals als doch recht vernünftig, unter bestimmten Voraussetzungen (man ist noch jung und kann bei einem "Fail" noch einmal neu starten, etwas Talent, Ambition, vorhandene Arbeitsethik, man schlägt schon auf Sample solide mindestens NL100 etc.) "pro zu gehen" und es als professioneller Spieler zu versuchen.

Tatsächlich galt es eher als unvernünftig mit entsprechenden Voraussetzungen diese potentielle "One-Time-Chance" im Leben vorbeiziehen zu lassen, während "links und rechts" junge Menschen nach bereits wenigen Jahren als Online-Pokerpros finanziell ausgesorgt haben und nun bereits mit zum Beispiel Mitte/Ende 20 finanzielle Sicherheit und Freiheit genießen. Heute würde man natürlich schon lange niemandem mehr dazu raten, Pokerprofi zu werden, und das zu Recht.

So kam es, dass auch ich den Schritt gewagt habe und dann quasi ab ca. 2012 schon sehr involviert gewesen bin und zu Beginn 2013 auch nach Südostasien ausgewandert bin, um Poker professionell und Vollzeit betreiben zu können.

retro Gameplan und Exploit

Schnibl0r & hasenbraten reviewed von IronPumper

Beat PokerSnowie AI

IronPumper 3-handed vs. PokerSnowie

IronPumper: Okay, das ist der doch recht langgeratene Pokerteil gewesen (wir sind ja auch in einem Pokerforum) und zum Ende evtl. ganz kurz noch etwas Allgemeines zu mir:

Privat bin ich mindestens dreimal pro Woche im Fitnessstudio zu finden - Sport ist definitiv eine große Leidenschaft von mir und gibt mir enorm viel. Ansonsten beschäftige ich mich noch gerne mit Persönlichkeitsentwicklung, Philosophie, Psychologie und dem ganzen Kram. Mittlerweile auch seit geraumer Zeit recht viel mit Mathe, Programmieren und allgemein mit Informatik. Alles klar, ich hoffe, das Intro reicht euch als "Starter" aus.

"Es war ein sehr langer Prozess"

Online Poker quit

Du hast deine Pokerkarriere beendet und das Team von PokerStrategy.com war regelrecht geschockt, als wir dies erfahren haben. Du warst immer dieser Fels in der Brandung, bei dem man nicht davon ausgeht, dass dieser mal mit Poker aufhört. Daher die einfache Frage: warum?

IronPumper: Letztlich ist es ein sehr langer Entscheidungsprozess gewesen, der sich mindestens über die letzten zwei Jahre vollzogen hat. Ich meine, es ist ja kein Geheimnis, dass Online-Poker seine Blütezeit bereits lange Zeit hinter sich gelassen hat und es bei realistischer Betrachtung von diversen Aspekten (einige werde ich in diesem Interview sicher noch "anschneiden") wohl nicht mehr signifikant besser werden wird. Leider ist das Gegenteil viel wahrscheinlicher.

Hierbei meine ich nicht die "Poker stirbt"-Threads/Parolen, die es ja schon zu meinen Anfängen gab, sondern Aspekte, die man halt nicht wegdiskutieren kann. Es gibt ja genug Möglichkeiten sich quantifizierbare Fakten zu besorgen, um zu sehen, wie es zahlenmäßig um Online-Poker steht. Zum Beispiel auf PTR und mittels Datenbankauswertungen bekommt man schon schnell mit, dass sich durch diverse Entwicklungen in den letzten Jahren die Einnahmen von den Top-X-Prozent (X darf hierbei frei wählbar sein) jährlich konstant verschlechtert haben. Dann gibt es Möglichkeiten über Pokerscout oder indirekt über Handhistory-Dealer-Seiten zu sehen, wie stark die Nachfrage stetig zurückgeht.

IronPumper: Nun ist es auch so, dass heute nicht mehr nur die Hobbyspieler, welche Poker nicht schlagen können, lauthals schreien "Poker ist tot; no money, everyone is solid", sondern es fällt folgendes auf: Je höher jemand spielt und umso besser jemand ist, desto größer ist auch oft der Pessimismus.

Zum Beispiel habe ich bis zum Ende lediglich hauptsächlich mit NL200 mein „Brot“ verdient – ich hatte und habe viele Coaches und Freunde, die um einiges höher spielen als ich, und viel besser sind – wenn nun solche Leute bezüglich der Zukunft von Online-Poker (zumindest aus Perspektive von Profis) noch pessimistischer (oder realistischer?) sind, als man selbst und dazu auch noch gute quantifizierbare Fakten sowie gute qualitative logische Argumente liefern, dann aber "Gute Nacht, Herr Schmidt!" Ernsthaft, wenn es sich um oben genannte Leute um Menschen handelt, die sehr viel "mehr auf dem Kasten" haben als man selbst, extreme "Brains" sind und sehr reflektiert, dann ist man irre, wenn man deren Meinung ignoriert, anstatt sich auch darüber Gedanken zu machen und mal zu untersuchen, was da dahinter steckt.

ironpumper coach reconcider

IronPumper: Irgendwann sind dann u.a. folgende Dinge immer klarer und "safer" gewesen:

1. Online-Poker wird wohl aus der Sicht der Pros (für Hobbyspieler ist es ein anderes Thema und hier sehe ich schon teils sehr positive Entwicklungen) odds-technisch eher nicht auf einmal "über Nacht" besser. Es gibt einfach zu viele Punkte, die das Gegenteil begünstigen. Zum Beispiel eben blanke Zahlen. Pokerseiten haben Profis nicht mehr "lieb" und daher keinen Anreiz mehr für diese etwas zu tun (jedoch Anreiz Methoden zu implementieren, um immer mehr Pros wegzubekommen. Botting & Realtime Advice etc.). Gerade der letzte Punkt wird immer noch unterschätzt, was verrückt ist. Ich meine, sogar ich hatte möglicherweise/angeblich ab 2017 ein screenshot-basiertes realtime GTO-Advice-Programm. Solche Tools sind mittlerweile nichts Besonderes und werden immer mehr zum Standard. Es gibt unterdessen sogar in öffentlichen Foren genug Infos dazu.

Hinzu kommt, dass ich selbst ein großes Network habe und daher natürlich weiß, was hinter dem Vorhang bei einem rasant steigendem Prozentsatz von Pros läuft. Meine Prognose ist, dass simple GTO-Realtime-Advice-Tools - so was wie ich und unzählige Bekannte "allegedly" (ein schönes englisches Wort^^) besitzen, schon bald zwingend erforderlich für Profis sein werden, um überhaupt wettbewerbsfähig zu bleiben. So wie halt derzeit HM2 oder PT4. Jedoch kenne ich da Leute, die Programme haben, welche schon an Science Fiction grenzen. Das ist aber mittlerweile ein viel zu großes Thema für sich, welches den Rahmen eines Interviewartikels deutlich sprengen würde. Eventuell kommt es später im Verlaufe des Interviews noch einmal auf, dann werde ich darüber noch ein paar Worte verlieren oder bei Interesse kann man mich auch sicher privat kontaktieren. Natürlich würde und werde ich jedoch niemals Namen nennen, außer mich selber halt, "allegedly". Letztlich ist eine Verwendung von Realtime-Helpern gegen die Regeln der Seiten, auch wenn diese Regeln eben absolut nicht (außer man stellt sich wie ein Vollidiot an) durchsetzbar sind. Trotzdem, es stellt offiziell noch einen Regelverstoß dar, daher kann ich selbstverständlich keine Namen nennen und hoffe hier auf euer Verständnis – sollte aber eh klar sein.

Alte Träume ausgeträumt

IronPumper: 2. Der Traum von finanzieller Freiheit ist quasi zum einen ausgeträumt und zum anderen mir persönlich auf einmal gar nicht mehr so wichtig. Andere Dinge erscheinen mir einfach bedeutender. Generell konnte ich viele Bedeutungen in meinem Leben mit der Zeit "gehen lassen" oder sie haben sich zumindest verringert. Das hat mir allgemein mehr Freiheit und Unabhängigkeit in mein Leben gebracht (einfach weniger Ballast), auch ganz ohne finanziell "frei" zu sein. Geht hier fast schon ein wenig in Richtung Buddhismus, mit dem ich mich nebenher auch ganz leicht beschäftige, aber dies führt ggf. alles zu weit. Der Artikel wird wohl eh lang genug werden, fürchte ich, obwohl ich nur einen ganz kleinen Bruchteil aus immerhin einem Jahrzehnt Online-Poker in dieses Interview packen kann.

ironpumper dreams

Letztlich ist es insgesamt betrachtet folgendermaßen gewesen: Poker hatte immer weniger langfristige Perspektive für mich, zudem hat es mir auch auf persönlicher Ebene immer weniger gegeben. Viele Dinge, die mich extrinsisch für Poker motiviert haben (z.B. unbedingt finanziell aussorgen zu wollen) haben an Bedeutung verloren, während ich den intrinsischen Motivationsteil (z.B. Freude an Entwicklung, am Lernen, am Analysieren etc.) woanders mittlerweile viel besser abbekommen kann. Wie bereits erwähnt, ist Informatik meine neue Liebe. Nun ist es so, dass über Poker während der letzten drei Jahre immer eine riesengroße und fette imaginäre Sanduhr schwebt. In der Informatik ist es auch so, um die Metapher vollends auszureizen. Nur eins ist anders: Anstatt dass diese fette Sanduhr sich immer schneller leert und abläuft, ist es eher genau umgekehrt. Sie füllt sich eher noch mit mehr Sand. Sprich, die Nachfrage nach Info-Absolventen wird in den nächsten zehn Jahren mit fortschreitender Digitalisierung in so ziemlich allen Bereichen mit Sicherheit nicht abreißen.

Kurzum: Ich sehe dort für mich persönlich viel mehr Perspektive, es macht mir viel mehr Freude, macht mich glücklicher und am Ende fühlt es sich ganz cool an nach zehn Jahren auch mal irgendwas zu machen/zu lernen, was irgendwann einmal gar wirklichen Mehrwert stiften könnte. Täglich 12h+ mit einem Kartenspiel und einem Kartenspiel-Solver beschäftigt gewesen zu sein, innerhalb einer sterbenden, demonetarisierenden Industrie (noch mal: aus der Sicht von Pros, nicht zwingend für Hobbyspieler – hier wird vieles sogar besser), hat es sich am Ende einfach nicht mehr erfüllend angefühlt, eigentlich nicht erst seit gestern.

Hast du früher schon darüber nachgedacht aufzuhören? Wenn ja, was hat dich damals weitermachen lassen?

ironpumper aufhören

IronPumper: Wie bereits weiter oben beschrieben, ist die erste Frage direkt mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Wieso es so lange gedauert hat, bis ich schlussendlich den Schlussstrich gezogen habe, liegt u.a. an folgenden Punkten.

1. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" – so oder so ähnlich soll es ja bekanntlich heißen. In meinem Fall ist es so gewesen, dass mir Solver geholfen haben mein Spiel sehr zu verbessern. Zudem taten sich zumindest zeitweise neue Optionen auf. Zum Beispiel China-App-Seiten zu testen (habe ich btw. bis zuletzt nicht gemacht, da wohl zu spät dran gewesen – nun scheint dort das „easy money“ auch schon wieder vorbei zu sein). Dann auf Bovada über remote zu spielen (war ganz gut und ok) etc. Ebenso konnte ein guter Freund von mir (sogar über PokerStrategy.com kennengelernt) 2017 einen Programmierer für uns an Land ziehen.

Das hat natürlich Hoffnung gegeben. Das Tool ist auch cool, aber hat seine Grenzen und leider wurde schnell klar, dass so etwas Simples einfach schon so viele Leute haben (Zahl steigend). Es gibt also nur bis zu einem Limit eine Extraedge. Für mehr braucht man mehr Cash (als wir es hatten), um Programmierern mehr zahlen zu können, damit diese dann eine solide "Dreammachine" oder Vorstufe dazu (man muss noch selber klicken und Software läuft auf einem anderen Rechner oder in einer virtuellen Maschine) basteln. Wir beide konnten da finanziell leider keine zu großen Sprünge machen und mehr als ein Taschengeld für unseren IT-Burschen (noch Informatikstudent) ist leider nicht drin gewesen. Daher auch vollstes Verständnis für ihn, dass er da nicht motivierter "für mehr" gewesen ist. Somit hat dieses Tool zwar etwas geholfen, aber für einen wahren "Gamechanger" hätte man noch mehr gebraucht.

IronPumper: 2. Ich habe mein Leben trotz all dem Druck, der vielen Arbeit (und wenig Freizeit), den paar Sorgen etc. doch insgesamt gemocht (wie jetzt natürlich auch – pokerfrei und mit Perspektive lebt es sich momentan sogar noch ein wenig schöner und leichter).

Aufgrund der Tatsache, dass diese Industrie so tough geworden ist und sich ein paar Dinge einfach aus Pro-Sicht schon eher ziemlich mies entwickelt haben (um es noch milde auszudrücken), kamen natürlich viele Probleme, Ängste, innere Konflikte und innere Kämpfe auf. Genau das hat es mir ermöglicht auf persönlicher Ebene meiner Meinung nach wohl ordentlich zu wachsen. Ich musste sehr viel reflektieren und wahre Introspektionen durchführen. Genau dadurch und wegen diesem dauerhaftem Kampf über Jahre hinweg, habe ich mich selbst viel besser kennen gelernt, als ich es je für möglich gehalten hätte. Das hat mein Leben insgesamt bereichert und auch meine "Happiness" gesteigert. Ich denke auch, dass mir ein paar Softskills (an den Hardskills bin ich gerade "dran"), die ich mithilfe von Poker ausbauen konnte, nun in Zukunft sehr helfen werden (teilweise beobachte ich das jetzt schon – aber das wäre wieder ein Interview für sich selbst – zu lange Ausführung).

Kein Typ für halbe Sachen

ironpumper all or nothing

IronPumper: Aufgrund all dessen und noch mehr, bin ich auf der einen Seite nicht wirklich in allzu großer Eile gewesen, Poker sofort bei den ersten Überlegungen diesbezüglich zu beenden – auch weil es generell nicht leicht ist, nach so vielen Jahren etwas gehen zu lassen, wenn so viel "Herzblut" dringesteckt hat. Denn schließlich stellt dies für mich persönlich dann schon eine große Veränderung dar, und somit wollte ich nichts überstürzen. Eine weitere Überlegung für mein "Sich-Zeit-lassen" ist folgende gewesen: Ich bin zum Schluss gekommen, dass es ja, auf gut Deutsch ausgedrückt, scheißegal ist, ob ich nun mit 30 oder 33 pokerfrei "von neu auf" beginne (ich bin mir sicher gewesen, dass es sich vor oder spätestens bis ich 33 bin entscheiden wird, wie auch geschehen). Ich denke einfach, dass in dieser Lebensphase die genannte Alters-Range keine wesentliche Rolle "mehr" spielt (ist zu anderen/jüngeren Zeiten ggf. anders). Auch eben deshalb habe ich mich nicht in Eile oder unter zu großem Handlungsdruck gefühlt und habe mir daher mit der endgültigen Entscheidung sehr viel Zeit gelassen. Auch damit ich mir hundertprozentig sicher bin und im Falle des Falles einen kompletten totalen Cut ziehen kann. Genau das ist mir auch sehr wichtig gewesen, da ich von der Persönlichkeit keine Type für "halbe Sachen" bin (hat Vor- und Nachteile, aber so ist es halt bei mir).

Daher habe ich weder nach dem Cut, noch werde ich in der Zukunft auch nur eine einzige Hand online spielen. Da "nehme" ich doch lieber noch ein paar meiner Life-Big Blinds für das "Leben danach" mit. Ich konzentriere mich jetzt schon zu 100% auf mein im März startendes Studium (Vorbereitung/Vorlernen/potentielle Lücken vorab schließen etc.) und generell auf meine langfristigen Ziele in der Informatik. Dazu kommen auch meine anderen privaten Ziele (Sport, Beziehungen, mich generell in diversen Bereichen und Bezügen weiterentwickeln, meine sonstigen Interessen etc.). Zumindest erscheint mir das in meiner Situation das Optimalste und Sinnvollste zu sein.

Das war es mit dem ersten Teil! Beim nächsten Mal geht es mit dieser interessanten Frage weiter:

Einige ehemalige große Cashgame-Spieler haben einfach die Variante gewechselt, um wieder profitabler zu spielen. Wie kommt es, dass du beispielsweise nicht zu Turnieren gewechselt bist? Gerade mit deiner analytischen Herangehensweise an das Spiel wäre dies doch eine passende Alternative für dich?

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