Hände sezieren mit FaLLout86
Mit Hilfe von Range-Breakdowns zeigt euch unser Coach in seiner neuen Miniserie, wie man die eigene sowie die Ranges unserer Gegner am Tisch live genaustens analysieren kann.
FaLLout86 hat eine neue kleine Videoserie aufgenommen. Vor allem für Spieler, die mehr über das Denken in Ranges erfahren möchten, ist diese besonders interessant. In seinem aktuellen "Range Breakdown"-Video spielt unser Coach nicht nur zwei ZOOM-Tische NL25, er bricht dabei die eigene Range und die seiner Gegner genauestens und nachvollziehbar für euch herunter.
Was bedeutet das? Man versucht dabei die eigene Range zu analysieren, um sich besser vorstellen zu können, wie Gegner X in Situation Y gegen uns spielen wird. Kennt man seine eigene Range bzw. unsere perceived Range, also die Range, die unser Gegner uns wahrscheinlich gibt, dann fällt es leichter auch die Range des Gegners genau zu bestimmen. Das eigentlich Schwierige daran ist, dass man auch die Spielerstärke des Gegners gut einzuschätzen wissen muss. Ein durchschnittlicher Regular wird anders spielen, als einer der Top-Spieler auf dem jeweiligen Limit. Und ein Hobbyspieler wird noch mal komplett anders agieren. Zum Glück helfen bei diesen Einschätzungen auch die statistischen Werte, die FaLLout86 verwendet und direkt am Tisch angezeigt bekommt.

Ante ändern alles!
Wer nun der Meinung ist, das wäre doch alles nichts besonderes und er wüsste sowieso schon alles über Ranges, der übersieht wahrscheinlich die Tatsache, dass es sich bei den ZOOM-Tischen auf NL25 bei PokerStars mittlerweile um Ante-Tische handelt. Jeder Spieler muss am Tisch einen zusätzlichen Zwangseinsatz als Ante in die Tischmitte legen, bevor die Hand ausgeteilt wird. Dadurch liegen bei einem vollen 6-Max-Tisch also fast drei Big Blinds extra in der Mitte. Das verändert nicht nur Preflop das Spiel, auch Postflop ist der Pot natürlich größer. All dies wirkt sich dann auch auf die Ranges der Spieler aus, zumindest derer, denen der Effekt von Ante bewusst ist.
Da am Ante-Tisch mehr Dead Money im Pot liegen wird, ist eine direkte 3-Bet im Schnitt beispielsweise profitabler als ein Call. Preflop haben wir keinen Rake und möchten daher so oft wie möglich das Geld direkt mitnehmen. Ein Ante-Tisch macht das Stealen daher zum Beispiel viel profitabler. Es wird aber auch Spieler geben, die die Ante ignorieren und so weiterspielen wie sonst auch. Auf all diese Probleme versucht unser Coach bei seinen Gedanken rund um die Ranges einzugehen. Wer wissen möchte, wie er genau dabei vorgeht und welche Tipps er parat hat, sollte sich das Video anschauen!
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