Lohnen sich für gute Spieler Min-3-Bets in Position?
Heute überrascht uns DrObst mit einem besonderen Video, das ein Experiment beinhaltet: Sollte man als guter Spieler in Position auch auf Min-3-Bets zurückgreifen?
Min-3-Betting ist bei Weitem keine Standardline. Normalerweise kennt man ein solches Setzverhalten eher von schlechten Spielern oder als Misclick von den guten.
Erhalten wir eine Min-3-Bet von einem schwachen Gegner, so wissen wir im Normalfall, wie wir dagegen weiterzuspielen haben. Kleine Pocket Pairs können zum Beispiel immer gecallt werden, da wir bei einem Set gut ausbezahlt werden.
Bei einem Regular sieht die Sache etwas anders aus. Dieser weiß, wie man postflop zu spielen hat und wird seinen Positionsvorteil zu nutzen wissen. Allerdings möchten wir die Situation in diesem Video aus der Sicht des Min-3-Betters betrachten. Wo liegen also die Vor- und Nachteile eines solchen Spielzuges?
Was spricht gegen die Min-3-Bet?
- Wir haben so gut wie keine Fold Equity, da der Gegner gute Odds bekommt.
- Wir können mit Premiumhänden keinen großen Pot aufbauen.
- So eine ungewöhnliche Spielweise verändert die Calling- und 4-Betting-Range des Gegners, sodass wir ihn schlechter einschätzen können.
Was sind die Vorteile einer Min-3-Bet?
- Wir können eine große 3-Bet-Range spielen.
- Die Spieler hinter uns müssen tighter agieren als sonst.
- Durch ungewöhnliche Spielweisen provoziert man häufiger Fehler bei den Gegnern.
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Natürlich gibt es noch weitere Punkte, die DrObst im Video anspricht und erklärt. Aufgeteilt ist das Ganze in einen Theorie- und einen Praxisteil, wobei der Theorieteil mit weniger als 10 Minuten kurz gehalten wurde. Danach gibt es zwei NL100-ZOOM-Tische, an denen diese Strategie getestet wird. Viel Spaß!
Alle, die Tom aus Österreich noch nicht kennen, sollten definitiv einen Blick in seinen Blog werfen. Dort findet ihr weitere Details zu ihm und seinem Werdegang als Pokerspieler.
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