Natze: 'Einen besseren Abschluss kann ich mir einfach nicht vorstellen'
Unser Mitglied des Jahres 2009, Natze, steht Rede und Antwort. Im Interview erfahrt ihr unter anderem, wieso der selfmade Millionär das Pokern aufgibt, was ihn an einem normalen Studium reizt und wie er die neuesten Entwicklungen auf den HighStakes bewertet.
Er führt das Leben, das sich viele Leute aus der Community wünschen: Mehr als eine Million Dollar Pokerwinnings auf dem Konto, ein Haus auf Malta und die Freiheit, rund um die Uhr tun und lassen zu können, was immer er möchte. All das baute sich Matthias 'natze' Kluge innerhalb von nur drei Jahren auf.
Warum unser Mitglied des Jahres 2009 dennoch zurück nach Deutschland kehrt und ein normales Studentenleben beginnen möchte, erfahrt ihr in diesem Interview. Darüber hinaus berichtet er von seiner Weltreise und den aktuellen Entwicklungen auf den HighStakes.
Interview mit Natze
PokerStrategy.com: Hallo Matthias! Herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Mitglied des Jahres 2009 bei PokerStrategy.com.
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| Natzes Limit: Sky High |
natze: Bevor ich mich für die Wahl bedanken kann, muss ich eingestehen, dass ich schon ein etwas mulmiges Gefühl im Magen habe, vor siete777 und hasenbraten gewählt worden zu sein.
Dass sie für Ihre Arbeit entlohnt werden, bedeutet noch lange nicht, dass sie dafür nicht gewürdigt werden brauchen. Gerade diese Beiden haben deutlich mehr für die PokerStrategy.com-Community getan als ich, und dafür nehme ich mir einfach mal das Recht, ihnen im Namen von PokerStrategy.com zu danken. siete777 und pokernoob durfte ich auf Malta persönlich kennenlernen und beide werden mir als sehr sympathische und korrekte Menschen in Erinnerung bleiben.
Gerade deshalb bin ich ehrlich überwältigt, dass so viele Leute für mich gestimmt haben und fühle mich zutiefst geehrt. Einen besseren Abschluss kann ich mir einfach nicht vorstellen. Ich hoffe, dass der ein oder andere Pokerspieler meinen Abschied als Gelegenheit sieht, sich darüber klar zu werden, warum er da überhaupt täglich zwei bis acht Stunden vor dem Rechner sitzt und wie hypnotisiert bunte Buttons klickt.
PokerStrategy.com: Kannst du der Community im Schnelldurchlauf erzählen, wie die letzten drei Jahre für dich abliefen?
natze: Schnelldurchlauf ist gut. Es ist einfach so viel passiert, dass es ein ganzes Buch füllen würde. Aber ich versuch‘s mal.
Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten habe ich mich im Dezember 2006 dazu entschlossen, mit $50 NL $2 BSS auf PokerStars zu beginnen, ohne vielen Menschen davon zu erzählen, da sowieso fast jeder versucht hätte, mich davon abzubringen. Pro Limit habe ich etwa 20k-30k Hände gespielt und bin alle ein bis zwei Monate aufgestiegen. Das Spielen/Lernen-Verhältnis lag im Schnitt immer bei etwa 3:1 und hat meiner Meinung nach ausgereicht.
Der wirkliche Durchbruch war der Aufstieg auf NL $400. Damals war es das Limit, welches den größten gefühlten Skillunterschied ausmachte und ich war das erste Mal richtig scared money. Dazu kam, dass ich sofort ein Drittel meiner Bankroll vernichtet habe und das Mechatronik-Studium begann. Nach ein paar Wochen hatte sich alles eingependelt und ab dann gab es Feuer. Immer höhere Limits, immer größere Swings. NL1k, NL5k, innerhalb von zwei Tagen $120.000 gegen piejay1 verloren. Egal, wieder reingegrindet. Das Studium hatte ich zu der Zeit fast komplett vernachlässigt und ich wusste nach zwei Semestern genau, dass ich es so nicht mehr packen würde.
Im Nachhinein bin ich froh, dass ich es abgebrochen habe, nach Malta gezogen bin und mich komplett dem Pokern gewidmet habe. So kann ich jetzt meine Konzentration voll und ganz auf das neue Studium richten und habe gleichzeitig die profitabelsten Jahre so gut es ging, ausgenutzt.
Auf Malta lief dann alles wie weiche Butter. NL10k, NL20k. Die täglichen Swings wuchsen nun auf sechsstellige Beträge an und es war okay für mich. Ich hatte verstanden, dass sich nichts ändert, wenn ich 80% meiner Bankroll verliere, solange ich mir genug übrig behalte, um alle laufenden und unvorhersehbaren Kosten zu begleichen und die Bankroll langsam wieder neu aufzubauen. Also ran an den Speck! Ich wurde in den „Highstakes Shots“-Skype-Channel eingeladen und dann ging‘s richtig los. Railheaven läuft. „Natze, nimm Posi auf David Benyamine, der ist schlecht.“ „Aye, schickt mir Geld.“ Auf geht’s, Chipstüte in der linken Hand, rechts die Maus und auf dem 46‘‘ Fernseher von der Couch aus ge-1-tablet. Boom, Doubleup gegen Phil Galfond, was shoved der auch 65s über meine Button-3bet für 70BB? Zehn Hände später alles bei einem Coinflip verloren. „Booaah - wir sind so unlucky ey -.-“ Nebenbei vermuten ein paar PokerStrategen, dass dieser neue Spieler Martonas mit Fakeaccount sei. Bam 😀
Keine Ahnung was der Auslöser war, aber im November kam nach zwei Monaten Grinden der Zeitpunkt, an dem ich mir bewusst wurde, was ich da eigentlich tue. Ich sitze den ganzen Tag vorm PC, warte, dass sich Fische an meine HU-Tische setzen und vertreibe mir die Zwischenzeit mit billigen Flashgames und Youtube-Rumgeklicke. Die Bankroll wächst zwar immer weiter, aber ich stagniere. So etwas fühlt sich nicht unbedingt erfüllend an, also fasste ich den Entschluss, etwas zu ändern und das Pokerleben hinter mir zu lassen, um mich dem zu widmen, was mich mein ganzes Leben lang schon fasziniert: Die Frage, was da ist, wo man nicht hinschauen kann und warum alles um uns herum genau so ist, wie es ist und nicht anders.
PokerStrategy.com: Was war das für ein Gefühl, plötzlich durch Pokerwinnings keine Grenzen mehr zu kennen?
natze: Es ist der Wahnsinn. Ich war Gott sei Dank nie in der Situation um mein Überleben kämpfen zu müssen, weshalb ich diese Sorglosigkeit wahrscheinlich nicht richtig zu schätzen weiß. Aber allein schon die Freiheit zu haben, sein Leben spontan zu 100% planen und umwälzen zu können, ohne um Erlaubnis oder Einschätzung bitten zu müssen, ist ein unglaublich großes, erfüllendes Gefühl. Ich liebe diese Freiheit und bin zurzeit einfach nur glücklich, dass alles sich genauso entwickelt hat, wie ich es mir erträumt habe.
Natürlich hat diese Freiheit auch negative Seiten. Ich habe mich viel zu schnell daran gewöhnt und in meiner letzten Zeit auf Malta kaum Sport getrieben, habe nicht im Geringsten auf meine Ernährung geachtet und Tageslicht war sowieso nur das, was in den Augen blendet, wenn die Vorhänge zu weit geöffnet sind. Man kann sich sehr einfach gehen lassen und ich bin wohl der Typ Mensch, der hofft, dass ihm jemand in den Hintern tritt, wenn er dort selbst nicht ankommt.
"Ich liebe es, Dinge zu tun, die mich begeistern!"
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| Natze in Island |
PokerStrategy.com: Im Oktober gibst du das Leben auf Malta auf und möchtest ein normales Studium beginnen, so wie es der „durchschnittliche 2.7 Abiturient“ eben auch macht. Dieser Schritt löste Staunen in der Community aus: Die einen waren erschrocken, dass man dieses „Traumleben“ durch den Studien-Alltag in Deutschland eintauschen möchte, andere waren begeistert, dass du diese mutige, reife Entscheidung getroffen hast. Zu welcher Seite tendierst du, wenn du über das kommende Studium nachdenkst?
natze: Ich habe mich für das Studium entschieden, weil ich es liebe die Dinge zu tun, die mich begeistern. Physik mit der Absicht zu studieren, hinterher in die Grundlagenforschung zu gehen, ist nicht gerade der sicherste Weg, finanziellen Reichtum zu erlangen. Wenn ich das wollte, hätte ich auch weiter pokern können. Meine Winnings werden sehr bald aufgebraucht sein und dann werde ich sehen, ob ich fähig bin, meinen Lebensunterhalt auf konventionelle Weise zu bestreiten.
PokerStrategy.com: Das Studium der Physik und Astronomie ist deine nächste Challenge. Wo wirst du studieren und wie weit wird das nächstgelegene Casino entfernt sein?
natze: Mit 95%iger Sicherheit wird es mich nach München an die LMU verschlagen, wo ich Physik mit Nebenfach Astronomie studieren werde. Das dort angebotene Studium ist einfach das, was mich am meisten anspricht. Im Münchner Casino werde ich bestimmt auch öfter vorbeischauen. Livegame war für mich immer ausschließlich Entertainment und das wird es auch weiterhin bleiben.
PokerStrategy.com: Welche Rolle wird Poker generell neben dem Studium einnehmen? Ein paar Runden auf den Midstakes könnten die Studiengebühren einspülen, oder?
natze: Das lass ich mir noch ganz offen. Zurzeit verspüre ich keine Lust, online zu pokern. Ob sich das ändert, kann ich nicht vorhersehen. Es wird jedenfalls kaum Zeit dafür geben, denn ich will das Studium nicht noch einmal nur nebenbei laufen lassen. Das ist schon einmal schief gegangen. Wenn man nicht gerade BWL studiert, muss man das eine oder andere zwangsläufig vernachlässigen. 😉
PokerStrategy.com: Hat sich deine Einstellung in Bezug auf Poker im Laufe deiner 3-jährigen Laufbahn verändert?
natze: Poker zu spielen und über Situationen und das Spiel an sich zu diskutieren und zu philosophieren hat mir immer sehr viel Spaß gemacht, selbst während der Downswings. Es ist bis heute trotzdem nur ein Kartenspiel, das mich geistig fordert und richtig gespielt auch etwas Geld abwerfen kann. Ich habe immer versucht, mich nie emotional an kurzfristige Ergebnisse zu binden, was - wie alle hier wissen - nicht immer leicht ist. Meine aktuellen Swings und pokerbezogenen Vorhaben waren nie Gesprächsthema bei Familie und Nicht-Poker-Freunden, es sei denn, jemand fragte nach.
Verändert hat sich nur die Art und Weise, wie ich mit Unvorhergesehenem umgehe. Ich glaube, meine negativen Emotionen sehr gut unter Kontrolle zu haben und rege mich kaum noch über Dinge auf, die ich nicht beeinflussen kann.
Speziell den PokerStrategy.com-Handbewertern (nichtschwimmer) und Videoproduzenten (kendo ftw) und vor allem dem Querdenker schlechthin halozination, der mich immer wieder aufs Neue mit seinen komplexen Denkweisen überrascht hat, habe ich sehr viel zu verdanken. Deshalb kann ich nur allen, die das hier lesen, stärkstens empfehlen, die von PokerStrategy.com angebotenen Artikel/Videos/Foren zu nutzen. Manche Leute aus der Community können einem komplett neue Denkansätze geben.
PokerStrategy.com: Bevor du in den deutschen Alltag zurückkehrst, steht eine Weltreise an. Zurzeit bist du in Reykjavík, in ein paar Tagen steht New York City auf dem Plan. Was erwartet dich noch auf deiner Reise rund um die Welt?
natze: Folgende Städte sind geplant: Reykjavík, New York, Dallas, Nassau, Sao Paulo, Ushuaia, Los Angeles, Honolulu, Fiji, Auckland, Tokio, Kuala Lumpur, Kapstadt.
Die Weltreise hat für mich unter anderem den Nutzen, die notwendige Pause zwischen den beiden Lebensabschnitten zu füllen und mir einfach meinen Traum, die Welt mit eigenen Augen zu sehen, wahr werden zu lassen. Ich bin nicht der Typ Mensch, der täglich neue Herausforderungen braucht und immer auf dem Sprung sein muss. Ich will vielmehr die ganzen neuen Eindrücke auf mich wirken lassen und die ungezwungene Ruhe dabei genießen. In Island ist mir besonders aufgefallen, dass die Einwohner eine unglaubliche Entspanntheit und Gelassenheit ausstrahlen. Sie bewegen sich und reden viel langsamer als wir Deutsche und das steckt an.
Im Moment freue ich mich am meisten auf New York, da ich mich gerade im Flieger dorthin befinde. 🙂
"Es ist möglich, mit seinem Willen alles zu erreichen!"
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| Der ersten Millionen-Dollar-Graph eines PokerStrategen (Vergrößerung durch Klick) |
PokerStrategy.com: Abschließend müssen wir natürlich auf deinen Millionen-Dollar-Graphen zu sprechen kommen. Du bist der erste PokerStratege, der solch einen Graphen online gestellt hat. Hast du keine Bedenken dabei?
natze: Spätestens seit Trackingseiten wie tableratings.com kann jeder genau nachverfolgen, wie es um die Winnings jedes Spielers steht. Da meine Screennames sowieso öffentlich sind, brauche ich nichts verheimlichen. Davon abgesehen ist ja klar, dass man nicht mit 15 Stacks NL20k spielen sollte.
Der Hauptgrund, warum ich den Graphen gepostet habe, war zu zeigen, dass es wirklich möglich ist, allein mit seinem Willen alles zu erreichen, was man sich vornimmt. Man muss sich nur ein konkretes Ziel setzen und wissen, wie man es erreicht. Ich habe mich von ganz unten bis fast nach ganz oben hochgearbeitet und bin weißgott niemand Besonderes. Ich wusste die ganze Zeit über nur, dass ich es schaffen werde und habe mich nur darauf konzentriert.
Geschenkt gibt es bei PokerStrategy.com das Startkapital. Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn man es bis nach ganz oben schaffen will, führt kein Weg daran vorbei, sich hinzusetzen und EV-Berechnungen bis zum Umfallen anzufertigen. Mit anderen Spielern über Hände diskutieren und dabei nicht nur seine gewählte Line rechtfertigen und rumheulen, wie unlucky man doch ist, sondern versuchen zu verstehen, warum das Gegenüber eventuell eine andere Line favorisiert, ist mindestens genauso wichtig.
PokerStrategy.com: Welche Limits und Samplesize haben die großen Schritte zur Million-Dollar-Grenze ermöglicht?
natze: Es waren die NL10k HU-Sessions auf TitanPoker, die mich am weitesten nach vorne gebracht haben. Dazu die Shots auf NL20k, die fast immer glücklich verliefen. Jeder, der meine EV-Graphen gesehen hat, weiß, dass man es so schnell nicht ohne etwas Luck schaffen kann. 😀
Es gibt einfach zu wenig Action auf den Nosebleeds. Da wartet man acht Stunden an den Tischen und freut sich, wenn man von einem Shortstack für 20BB gehit&runned wird. Richtig große Action gab es für mich nur von einer Hand voll Spielern und man muss als Bumhunter einfach hoffen, über 20.000 Hände Samplesize gut zu runnen.
Zu Bestzeiten habe ich meinen Mitbewohner Roy gebeten, mich zu wecken, sobald 12bettor12 an den Ipoker-Tischen Platz nahm und ich bin ins Wohnzimmer an meinen Laptop gesprintet, um total übermüdet und ohne Frühstück einen Tisch NL10k und einen NL20k 6max zu spielen. Es gab ein paar Leute, denen ich Share angeboten habe, wenn ich durch sie einen guten Spot erwische. Man muss sich eben etwas einfallen lassen, um die wenige Action auch mitnehmen zu können. Leider haben einige Spieler deshalb für sich unter anderem das Seatblocken entdeckt und lassen dadurch das Pokerspiel zu einer armseligen Schlammschlacht werden.
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| "Ohne Fische keine Action" |
PokerStrategy.com: Wie lässt sich diese Entwicklung auf den Nosebleeds aufhalten? Was muss sich ändern, damit die erfolgreichsten Spieler wieder gegeneinander antreten?
natze: Ohne Fische keine Action. Wenn die erfolgreichsten Spieler wieder gegeneinander antreten, haben in der Regel nur die Railbirds etwas davon. Vielleicht bringt der chinesische Markt neues Frischfleisch, jedoch bin ich schlecht darüber informiert, wie es dort pokerrechtlich aussieht.
Was die Einschränkung des Seatblockens anbelangt, ist es Aufgabe der Pokerseiten, etwas zu unternehmen. Es gab beispielsweise einen Spieler, der etwa zweimal die Woche auftauchte und sich an alle offenen NL10k+ HU-Tische setzte, in der Hoffnung, dass jemand dabei wäre, der sein Glück gegen ihn versuchen möchte. Auf die Aufforderung: "I don't play you, please leave my table!" reagierte er, in dem er auch noch alle anderen HU-Tables blockte, an denen man saß. Auf Ipoker wird derjenige vom Tisch geworfen, der auf Sitout ist. Somit ist es möglich, Plätze zu "stehlen". Hinzu kommt, dass die maximale Anzahl an verfügbaren Tischen beschränkt ist, und somit die Möglichkeit besteht, einen Spieler zeitweise komplett von einem Limit zu verdrängen.
Da muss eindeutig etwas an der Software geändert werden, aber um die Programmierer überhaupt davon in Kenntnis setzen zu können, braucht es speziell auf Titan Poker erstmal einen anständigen Support.
Den Höhepunkt dieser Entwicklung hat natürlich die Geschichte rund um JohnFleming und AxelF82 gezeigt, worüber ich mir hier kein Urteil erlauben will.
PokerStrategy.com: Wir danken dir für das Interview, gratulieren dir noch einmal herzlich zur Wahl zum Mitglied des Jahres, wünschen dir eine erlebnisreiche Weltreise und freuen uns auf deine letzten Worte an die Community.
natze: Es hat mir immer unglaublich viel Spaß gemacht, mein Spiel zu hinterfragen und zu verbessern. Wenn ihr keinen Spaß am Pokern findet, dann spielt nicht. Ihr solltet euch niemals in eine Situation hineinmanövrieren, in der ihr euch zwingen müsst, zu pokern und Gewinne einzufahren. Seid ehrlich mit euch selbst! Hört auf, euch ständig zu rechtfertigen und denkt wenigstens über Ratschläge anderer nach, auch wenn ihr vorher schon wisst, dass sie falsch sind! Irgendeinen Grund muss derjenige ja gehabt haben, euch diese Ratschläge zu geben.
Ein riesengroßes DANKE will ich an ein paar Menschen richten, die mich die ganze Zeit über begleitet und unterstützt haben:
Marco, Ilja, Roy, Stefan – Die Malta-Auswanderer: timstone, rif, beyne, Felix, tylerd1 – und die PokerStrategy.com Highstakes-Legenden: halozination, , nichtschwimmer, lance, ragen, praios, homerj, und splayer18. Viel Erfolg euch weiterhin und macht etwas aus eurem Talent. Alles Gute!
Das Interview führte
