Oktoberfest-Package: Interview mit alph0r + freies Coaching heute Abend
Es war ein hartes Stück Arbeit, doch nach zwölf Tagen Grinden konnte sich unser Fixed Limit-Experte alph0r bei der Oktoberfest-Promotion von PartyPoker ein VIP-Package sichern. Im Interview spricht unser Coach unter anderem über seine tägliche Spieldauer und die Varianz. Übrigens: Ab 19:00 Uhr gibt er im Fixed Limit-Coaching allen PokerStrategen Tipps!
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| alph0r |
| Coaching: | Fixed Limit [Einsteiger] |
| Coach: | |
| Status: | Für alle PokerStrategen verfügbar! |
| Zeitraum: | Heute und jeden Dienstagabend 19:00 bis 20:30 Uhr |
Über die Oktoberfest-Promotion
PartyPoker hatte bei zwei Races insgesamt 14 VIP-Packages für das Münchner Oktoberfest verschenkt. Die Gewinner können sich unter anderem über zwei Übernachtungen für zwei Personen in einem Fünf-Sterne-Hotel sowie über Dinner und Drinks in einer exklusiven Box im Hippodrom Oktoberfestzelt freuen.
Auch unser Coach alph0r versuchte sein Glück bei dieser Promotion und konnte sich am Ende ein VIP-Package schnappen. Ihr könnt übrigens ebenfalls noch beim Oktoberfest dabei sein - macht am 9. September beim dritten und letzten Oktoberfest-Freeroll mit!
"In den letzten Tagen der Promotion habe ich jeweils nur zwischen drei und sechs Stunden geschlafen"

PokerStrategy.com: alph0r, herzlichen Glückwunsch zum ergrindeten Oktoberfest-Package von PartyPoker. Zwölf Tage Pokern liegen hinter dir - wie anstrengend war die Teilnahme an der Promotion?
alph0r: Danke - mittlerweile geht es wieder, ich habe direkt nach meiner letzten Session ungefähr 16 Stunden geschlafen und habe mir danach auch ein paar ruhige Tage gegönnt. In den letzten Tagen der Promotion habe ich jeweils nur zwischen drei und sechs Stunden geschlafen und manchmal machte ich noch mittags einen Powernap...ich hatte den Schlaf also bitter nötig.
PokerStrategy.com: Warum hast du dich dazu entschlossen, bei dieser Promotion mitzumachen und dir ein VIP-Package zu ergrinden?
alph0r: Ich war schon ein paar Mal auf dem Oktoberfest und es hat mir gut gefallen. Ich finde auch, dass München eine sehr schöne Stadt ist. Da ich Semesterferien habe, während der Uni wenig spielen konnte und ohnehin um 6 Uhr zum Beginn der Promotion wach war, dachte ich, dass ich einfach mal eine Session spiele.
Ich habe dann geschaut, wie viele Punkte die anderen Spieler machen und hätte notfalls aufgehört, falls ich nicht mithalten könnte. Am ersten Tag war ich dann relativ locker unter den Top 5 und habe weitergemacht - leider haben die anderen Spieler ihr Pensum dann doch noch stark erhöht.
"Solange ich mich fit und konzentriert fühlte, habe ich zwölf bis 16 Tische gespielt"
PokerStrategy.com: Welche Eigenschaften sollte man deiner Meinung nach mitbringen, um solche Grinderfolge zu feiern?
alph0r: Man sollte vor allem tilt-resistent sein und sich möglichst lange konzentrieren können. Man muss auch akzeptieren, dass andere Lebensbereiche für eine kurze Zeit darunter leiden werden. Danach sollte man einiges aufholen, sich entspannen und Freunde treffen.
PokerStrategy.com: Du hast insgesamt zwölf Tagen lang gegrindet. Hand aufs Herz - wie viele Stunden am Tag hast du durchschnittlich gespielt?
alph0r: Es ist ziemlich schwer zu sagen, wie viele Stunden es über die zwölf Tage verteilt durchschnittlich genau waren. Anfangs waren es wohl gut zwölf Stunden am Tag, was für mich noch im Rahmen ist, später waren es wohl um die 16 Stunden.
Ich habe versucht, die Tischanzahl und die gespielten Varianten an mein Konzentrationslevel anzupassen: Solange ich mich fit und konzentriert fühlte, habe ich zwölf bis 16 Tische gespielt. Ich hatte aber auch Sessions, in denen ich nur vier bis sechs Tische gespielt habe. Ich habe auch immer versucht, meine Table-Selection nicht zu vernachlässigen.
PokerStrategy.com: Du bist normalerweise Fixed Limit-Experte, aber hast jetzt auch Omaha und Sit & Gos gespielt?
alph0r: Genau. Natürlich habe ich versucht, möglichst viele Fixed Limit-Tische offen zu haben. Aber ansonsten habe ich auch noch No-Limit (bis NL1k) sowie Omaha (bis PLO600) und die 55er-SNGs gespielt. Eine große Umstellung war es nicht - über die Jahre hatte ich immer wieder mal Phasen, in denen ich Abwechslung wollte. Deshalb habe ich mich in viele Varianten reingearbeitet und No-Limit spiele ich auch sehr regulär, ich war also nicht ganz unvorbereitet.
Vor allem im Omaha-Spiel habe ich aber definitiv noch Schwächen. Ich hoffe, dass ich die aber durch gute Table-Selection ausgleichen konnte.
"Ich werde etwas weniger grinden und versuchen mein langjähriges Ziel, die hohen Midstakes, zu erreichen"

PokerStrategy.com: Bei solchen langen Grindphasen können sowohl die Motivation als auch die Varianz zu Problemen führen. Gab es bei dir kritische Phasen?
alph0r: Ich habe leider einen kleinen Dowswing erwischt, sodass ich mein Minimalziel, break-even zu sein, nicht ganz erreichen konnte. Ich habe zeitweise daran gezweifelt noch +EV zu spielen, da ich natürlich auch weiß, wie schnell sich Fehler einschleichen und wie
Es hat mir geholfen, dass mir ein guter Spieler über Teamviewer über die Schulter geschaut hat - er hat mir bestätigt, dass ich noch solide spiele.
PokerStrategy.com: Wie geht es jetzt weiter - ist die Pokerlust immer noch ungebrochen oder wirst du erst einmal eine Pause einlegen?
alph0r: Jetzt muss ich mich erst einmal auf meine Klausuren vorbereiten, von daher gibt es eine Zwangspause. Die Lust zu Pokern ist aber weiterhin da: Ich werde etwas weniger grinden und versuchen mein langjähriges Ziel, die hohen Midstakes, zu erreichen.
PokerStrategy.com: alph0r, vielen Dank für das Interview und viel Spaß in München!
von tobiasfrey
