Im One-Drop-Finale hatten sich Martin Jacobson und Doug Polk einst das ICM um die Ohren gehauen, um zu sehen, wer einknickt. Die Jungs vom Chip Race werfen einen aktuellen Blick auf das Duell.
Unsere Freunde beim von Unibet gesponserten Chip Race Podcast sind zurück mit einer weiteren Gast-Handanalyse, dieses Mal unter Mitwirkung von Main-Event-Champion 2014 Martin Jacobson.
Im Fokus steht dabei eine der umstrittensten Hände seiner Pokerlaufbahn, die er im One-Drop-Finale 2017 gegen Doug Polk gespielt hatte. Jacobson räumte direkt zu Beginn ein, dass er die Hand nie diskutiert habe, nachdem sie gespielt war, entsprechend bereitwillig war er, das Ganze nun live on air zu nachzuholen.
In besagter Hand hielt Martin Top Pair und konnte am Turn noch einen sehr guten Flushdraw aufsammeln, Polk jedoch setzte ihn enorm unter Druck mit einem Check-Raise-All-in. Wäre ein Fold oder Call das richtige Play? Mithilfe der üblichen Solveraustattung ging die Podcast-Runde der Frage auf den Grund.
Im Kern dreht sich der Spot um die signifikanten ICM-Auswirkungen und Rangeveränderungen, die sich ergeben, wenn sich zwei mittlere Stacks an einem Final Table bekriegen, an dem sich zugleich ein großer Chipleader befindet. Dabei wird unter anderem auf den Vorteil eingegangen, den man sich mit Blick auf das ICM verschaffen kann, wenn man als erstes all seine Chips in die Mitte befördert, was Dara O'Kearney treffend als Duell der Güte "ICM Chicken" bezeichnet.
Martin gab derweil Einblick in seine auf Kombinatorik basierende Entscheidung der damaligen Zeit und erläutert, wie er die Hand mittlerweile spielen würde, wenn sie noch einmal zustande kommen würde.
Wenn Turniere und insbesondere das Spiel am Final Table genau euer Ding sind, lasst euch die interessante Diskussionsrunde lieber nicht entgehen: