Sonntags-Special: Ein letzter Blick auf die Highstakes
Heute schauen wir uns die Auflösung der vorerst letzten Hand aus unserer Highstakes-Reihe an. Wenn ihr weitere Analysen wollt, solltet ihr jetzt abstimmen!
Die vorerst letzte Hand aus unserer Highstakes-Reihe wurde nicht nur auf NL10k gespielt, sondern beinhaltete auch eine besonders knifflige Entscheidung am River.

Warum es hier besonders schwierig wurde? Weil die Antwort so offensichtlich erschien und das Offensichtliche dieses Mal leider falsch war. Nur 31% von euch haben sich für die richtige Entscheidung, nämlich den Call, entschieden!
Die Auflösung zur Hand
Obwohl wir hier mit nur ein schlechtes Midpair haben, ist es durchaus legitim, diese Hand in der Bluffcatcher-Range zu lassen. Durch die große Valuebet-Range von unserem Gegner Trueteller ist klar, dass dieser auf NL10k auch eine große Bluffing-Range hat, um seine Valuebet-Range zu balancen.
Das macht es für Hero besonders schwer diesen River zu spielen, doch der Vorteil von als Bluffcatcher ist, dass wir seine Bluffing-Range nicht blocken. Eine Hand wie Kx bei uns würde beispielsweise die Hände KJ, AK und K9 in der Bluffing-Range des Gegners reduzieren. Selbst Solvingprogramme für No-Limit Hold'em empfehlen
anteilig in der Calling-Range am River zu haben.
Natürlich bleibt der Punkt, dass man mit vor dem Flop nicht gegen die 3-Bet hätte callen müssen. In der gezeigten Hand hat Hero die Bet am River jedoch wirklich gecallt und gegen
von Trueteller verloren.




