Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Staking: Verlockung mit Risiken

Dara O’Kearney erklärt, warum Staking-Deals oft mehr Probleme als Vorteile bringen und worauf Spieler unbedingt achten müssen.

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Staking-Deals: Chance oder Falle?

Eine der häufigsten Fragen, mit der sich erfahrene Spieler immer wieder konfrontiert sehen, betrifft das Thema Staking. Kaum jemand ist heute noch bereit, das Limit zu spielen, das die eigene Bankroll hergibt – stattdessen sucht fast jeder nach einem Investor.

Wer ernsthaft über Staking nachdenkt, sollte jedoch äußerste Vorsicht walten lassen.

Die meisten Stables haben inzwischen einen klar geregelten Bewerbungsprozess. In der Regel werden umfangreiche Hand-Histories sowie belastbare Nachweise verlangt, dass man über eine größere Sample-Size hinweg tatsächlich konstant Gewinne einfährt. Ohne diese Voraussetzung kommt kaum eine Vereinbarung zustande.

Zu Beginn starten viele Deals mit einer 50/50-Aufteilung zwischen Spieler und Investor. Erreicht der Spieler bestimmte Gewinnschwellen, verschiebt sich das Verhältnis schrittweise zu seinen Gunsten. Wenn ich selbst als Investor auftrete, liegt der erste Meilenstein bei $10.000 Profit – ab diesem Punkt wird das Verhältnis auf 60/40 angepasst. Bei $50.000 Gesamtgewinn erhöht sich die Aufteilung schließlich auf 70/30 zugunsten des Spielers.

Wer von Staking-Deals wirklich profitiert

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Dara O'Kearney

Nahezu jeder Backer gibt klare Vorgaben, welche Limits und Formate gespielt werden dürfen. Das ist in der Regel sogar von Vorteil, da Investoren meist über deutlich mehr Daten verfügen und bei der Gameselection das bessere Händchen haben. Manche Stables haben zudem spezielle Rakeback-Deals mit bestimmten Anbietern – in diesem Fall sollte man darauf achten, sich einen Anteil am Rakeback zu sichern.

Für disziplinierte Winning Player klingt Staking auf den ersten Blick oft wenig attraktiv. Schließlich gibt man einen erheblichen Teil seiner Gewinne ab, um in höheren, meist auch härteren Games antreten zu dürfen. Wenn man sich trotzdem dafür entscheidet, sollte professionelles Coaching durch die Topspieler des Stables Teil des Deals sein.

Wer allerdings Probleme mit der Gameselection oder beim Bankroll-Management hat, kann von Staking durchaus profitieren.

Manche Spieler blühen unter den klaren Strukturen eines Stables regelrecht auf, andere gehen unter. Vor allem die psychologische Belastung durch „Make-up“ – also aufgelaufene Verluste, die erst abgetragen werden müssen, bevor es Auszahlungen gibt – kann demotivierend wirken. Umgekehrt brauchen manche Spieler genau diesen äußeren Druck, um diszipliniert und motiviert zu bleiben. Wir haben dieses Thema kürzlich in einer Chip-Race-Folge aufgegriffen, in der ich meine Einschätzungen ausführlich dargelegt habe.

Und bevor die Frage kommt: Nein, ich stake mittlerweile keine Spieler mehr.

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