Im zweiten Teil seiner Videoserie zum Thema "Das Spielen Out of Position" geht es mal wieder zurück zum klassischen Liveplay. Wer den ersten Teil noch nicht gesehen hat, sollte ihn sich also dringend nachholen, um die theoretische Basis zu lernen, die man für dieses Video braucht.
Im zweiten Teil macht unser Coach sich an die ZOOM-Tische bei PokerStars und spielt zwei auf NL25. Zum Glück gibt es ja den SB und BB, mit denen man viele Situationen OOP provozieren kann. Denn sonst wäre es bei den ganzen tighten Folds im ZOOM-Spielerpool vielleicht gar nicht so einfach im Livespiel viele OOP-Situationen zu generieren.
Jeder weiß zwar, dass das Spiel "out of Position" (OOP) deutlich schwieriger ist als "in Position" (IP). Allerdings hat sich auch da in den letzten Jahren viel getan. Früher hat man es einfach so gut es ging vermieden, in solchen Spots zu spielen, egal ob als Aggressor oder als Defender. Das ist aber für das heutige Spiel nicht mehr zeitgemäß, höchste Zeit also, dass sich Meistercoach FaLLout86 der Problematik in einer kleinen Videoserie annimmt. Vor einiger Zeit konnte man noch einfach eine Continuation Bet gegen einen Gegner setzen, auch wenn man OOP gespielt hat und bekam meistens so den Pot. Heutzutage wird die Position viel besser ausgenutzt. Mehr Calls oder Raises gegen die Conti-Bet bedeuten zum Beispiel, dass wir weniger betten können.
Die richtige Gegenstrategie ist eine ausgeglichene Check/Call- und Check/Raise-Range. Callen und Raisen wir oft nach einem Check, dann wird es für den Gegner sehr schwer unsere Range einzuschätzen. Gerade auf den unteren und mittleren Limits kann dies dazu führen, dass Regulars deutlich weniger oder gar nicht mehr gegen uns bluffen, sobald wir zu ihnen checken.