Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Wie anpassen bei mehreren Starttagen?

Was muss man wissen, wenn man Turniere spielt, die wie das Millions Superstorm von 888poker von mehreren Starttagen geprägt sind? Im Grunde spielen sie sich ähnlich wie Satellites...

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Vor ein paar Jahren waren Turniere mit mehreren Starttagen im Online-Bereich lediglich eine Randerscheinung, mittlerweile sind sie aber deutlich verbreiteter. Aus Sicht der Anbieter kann man so mehr Spieler in ein Turnier bringen, gepaart mit mehr Re-Entrys, und so einen höheren Gesamt-Preispool garantieren. Hobbyspieler können derweil um eben jene höheren Preisgelder spielen, während sie trotzdem am möglichen Finaltag noch zeitig ins Bett kommen.

Es klingt zwar nicht sonderlich relevant, aber gerade der Zeitaufwand und nicht etwa das Buy-in stellt die größte Hürde für viele Freizeitspieler dar, sich tatsächlich für ein größeres Turnier zu verpflichten. Je mehr man die entscheidende Phase verkürzen kann, indem das Feld bereits zuvor ausgedünnt wird, umso mehr kommt man Spielern entgegen, die einer gewöhnlichen Arbeit nachgehen und letztlich die nötige Liquidität an die Tische bringen.

Bei 888poker geht aktuell ein derartiges Event mit etlichen Starttagen über die Bühne. $1 Million werden beim Millions Superstorm Main Event mit einem Buy-in von $320 garantiert. Die Starttage stehen bereits seit Wochen noch bis zum 11. Oktober zur Verfügung und man kann so oft wieder einsteigen, wie man will, falls der erste Anlauf nicht gelingt. 800 Spieler haben sich mittlerweile für den zweiten Turniertag qualifiziert.

Die emotionale Bubble

Was ambitionierte Spieler derweil interessieren dürfte: Ist eine besondere Strategie bei Turnieren mit mehreren Starttagen erforderlich? Das ist tatsächlich der Fall und ob man es glauben mag oder nicht, man findet einen guten Ansatz in Büchern wie Poker Satellite Strategy. Turniere mit mehreren Starttagen sind zwar keine Satellites, aber etliche Hobbyspieler spielen sie, als ob sie genau das wären, sodass ein Abschnitt über diese Turniere auch in einem Buch über Satellites absolut nicht fehlen durfte.

Viele unerfahrene Spieler sehen in den Starttagen lediglich eine von vielen Qualifikationsmöglichkeiten für das eigentliche Turnier, das am zweiten Turniertag beginnt. Das ist grundsätzlich falsch, aber das Wissen darüber, sorgt dafür, dass sich auch die eigene Strategie ändern muss.

Im Grunde geht man sie an wie gewöhnliche Turniere, da das Ziel nach wie vor ist, einen größtmöglichen Stack zustande zu bringen, um eine Chance am Final Table zu haben. Am Ende der Starttage sieht man jedoch häufig, dass etliche Spieler plötzlich eine tightere Spielweise an den Tag legen, weil sie es unbedingt in den zweiten Turniertag schaffen wollen. Denselben ICM-Druck wie bei einem Satellite sollte man eigentlich nicht spüren, aber manche Gegner kann man dermaßen exploiten und abusen, weil sie letztlich agieren, als ob sie sich tatsächlich an einer Satellitebubble befänden.

In den letzten Blindleveln eines Starttags liegt daher eine Pseudobubble vor, die man ausnutzen kann und sollte. Eine gute Anpassung wäre also, das eigene Spiel etwas aggressiver zu gestalten, insbesondere gegen offensichtlich tighte Spieler, die über einen respektablen Stack für den zweiten Turniertag verfügen. Auch wenn die Struktur mit mehreren Starttagen online erst in letzter Zeit immer verbreiteter wurde, ist sie letztlich kein neues Phänomen in der Pokerszene. Beim WSOP Main Event kann man seit jeher beobachten, dass das Teilnehmerfeld grundsätzlich tighter wird, sobald sich einer der Starttage dem Ende nähert. Auch wenn am zweiten Turniertag noch keinerlei Preisgelder vorgesehen sind, versteht es die Vielzahl an Hobbyspielern als Bestätigung der eigenen Leistung, wenn der Sprung in den zweiten Turniertag gelingt.

bubble
Einige Spieler befinden sich in einer Bubble, die gar nicht existiert

Gleichermaßen werden einige Spieler die spätere Phase eines Starttags auch aggressiver als üblich in Angriff nehmen, weil sie nicht mit einem Shortstack im Finale antreten wollen und in solch einem Fall lieber noch einen weiteren Versuch bei einem anderen Starttag wagen. Bei Turnieren mit mehreren Starttagen ist daher auch der eine oder andere leere Seat am zweiten Turniertag nichts Außergewöhnliches, da Spieler, die den Starttag nur mit einem kleinen Stack überstanden haben, gar nicht erst antreten, weil es ihnen die Zeit bei derart geringen Chancen nicht wert ist.

Grundsätzlich sollte man also spielen, als wäre es ein gewöhnliches Turnier mit der Ausnahme, dass am Ende der Starttage viele Spieler extrem tight agieren, während andere wiederum die Aggression hochfahren. Es gilt dann zu identifizieren, mit welcher Art von Gegner man es zu tun hat, und das eigene Spiel entsprechend gegen sie anzupassen.

Das Superstorm Main Event bei 888poker

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Nachdem man zu Beginn des Jahres seine bisher größte Promoaktion geboten hatte, setzt 888poker nun noch einen drauf und liefert mit einer weiteren Ausgabe des Millions Superstorm einen noch höheren Preispool.

Im Zentrum steht dabei dieses Mal die Superstorm Series bis 11. Oktober mit einem garantierten Gesamt-Preispool von $8 Millionen. Darin inbegriffen ist auch das $1.000.000 GTD Millions Superstorm Main Event, bei dem bereits seit dem 23. August die ersten Starttage angeboten werden, bis das große Finale des Highlight-Events im Oktober ausgespielt wird.

Somit haben Spieler in den nächsten Wochen noch genug Zeit einen der Starttage des Turniers zu überstehen, verfügbar für ein Buy-in von $320, um am Finaltag des Main Events dabei zu sein, wenn mindestens $1.000.000 vergeben werden. Währenddessen stehen im Zuge der Turnierserie auch vier $100.000 GTD Sunday Specials an mit einem Buy-in von je $215.

Und natürlich gibt es bis auch eine ganze Reihe an Möglichkeiten, mit denen man sich günstiger für die Turnierserie qualifizieren kann...

Jetzt einsteigen beim Superstorm von 888poker