Die verrücktesten Pokerstorys 2016 - Teil 4
Wir beenden die Serie mit den fünf überraschendsten Storys des Jahres. Dazu gehören eine Leiche, ein Boss und ein Baby.
Mann übernimmt wegen Geburt des Kindes
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Eine solche Entscheidung werden wir im Poker wohl nicht so schnell wiedersehen. Im Januar spielte sich die schwangere Katrina Sheary deep ins Main Event der Aussie Millions, dann setzten ihre Wehen verfrüht ein.
Sie konnte natürlich nicht weiterspielen und so entstand die überraschende Wendung: Die Organisatoren erlaubten ihrem Ehemann Peter Sheary ihren Chipstackt zu übernehmen und das Turnier fortzusetzen. Unvorbereitet waren die Veranstalter nicht, denn die Regeln sehen vor, dass ein Spieler sich unter extremen Umständen ersetzten lassen darf, solange sein Ersatz vorher nicht am selben Turnier teilgenommen hat.
Das Wichtigste war aber nicht der Gewinn von $6.495, sondern dass ihr kleiner Junge anschließend gesund zur Welt kam.
Lance Armstrong coacht Dan Bilzerian

Eine weitere Story, bei der Bill Perkins mal wieder sein Geld in die Mitte legte, war die Wette über $1,2 Millionen mit Dan Bilzerian. Der Instagram-Star sollte 278 Meilen in 48 Stunden radeln.
Merkwürdig wurde es, als die gefallene 'Tour De France'-Ikone Lance Armstrong einstieg, um Bilzerian zu coachen (für das ungewöhnliche Zusammenkommen sorgte UFC-Host und Podcast-Legende Joe Rogan).
Bilzerian konnte die Wette gewinnen und tauchte dann auch in Joe Rogans Podcast auf. Dort berichtete er sofort von einer ähnlichen Ruderwette. Samantha Abernathy absolvierte ebenfalls eine Radfahrwette, hier ging es jedoch um eine weitaus kleinere Summe.
DIESE eine Wette im Schwips
Wäre die Wette aufgegangen, so wäre es wohl die größte Story des Jahres geworden. Trotzdem schrieb man ein großes Stück WSOP-Geschichte.
Die Pokerwelt wurde von der Nachricht überrascht, dass eine angeheiterte Vanessa Selbst mit Jason Mercier und Dzmitry Urbanovich gleich zwei Wetten um einen sechsstelligen Betrag abgeschlossen hatte. In beiden Fällen ging es darum, dass sie drei Bracelets bei einer WSOP gewinnen mussten. Urbanovich war nicht sehr erfolgreich, Mercier konnte hingegen schon früh zwei Armbänder holen und sorgte so für einen der epischsten Sweats der Serie. Ähnlich interessant wurde es in der Vergangenheit nur bei Phil Iveys berüchtigten Bracelet-Bets.
Mercier kam dem dritten Bracelet sehr nahe, musste sich aber am Ende mit dem Titel WSOP Player of the Series und etwas weniger als $1 Million an Preisgeldern zufriedengeben. Zu seinem Glück hatte er noch weitere Wetten abgeschlossen, bei denen er große Summen gewinnen konnte und neben zwei Armbändern durfte er sich auch einen Verlobungsring überstreifen, nachdem seine Freundin den Antrag annahm.
Like a Boss
Er sorgte ohne Zweifel für die polarisierendste Debatte 2016: William Kassouf, Hero oder Villain? Einige liebten sein Speech Play, und wie er seine Gegner verrückt machte, andere hassten seine Art sowie das konsequente Stalling.
Es ging aber primär nicht um Kassouf Eigenarten, sondern um die Reaktionen seiner Gegner. Viele angesehene und erfahrene Spieler, die es auch oft an den Final Table schafften, antworteten nämlich in ähnlich unangebrachter Manier.
Kocht euch doch einfach einen Kaffee und entscheidet selbst:
Pokerpartie bei der eigenen Beerdigung

Hierbei handelt es sich wohl um die verrückteste Überschrift, die hier jemals geschrieben wurde. So ist es auch kaum verwunderlich, dass der Artikel zu einem der Meistgelesenen auf PokerStrategy.com wurde.
In Puerto Rico ist es seit einiger Zeit angesagt, die Verstorbenen bei ihrer Beerdigung in einer Situation darzustellen, welche sie zu Lebzeiten genossen. Für Henry Rosario Martinez war dies eine letzte Pokerpartie mit seinen Freunden.
Mit dieser Story könnt ihr natürlich einige Pokerbegriffe assoziieren, wie ihr wollt: 'Drawing Dead', 'Dead Man's Hand', 'Dead Money' und 'Using Your One Time'.
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Hier findet ihr Teil 1, Teil 2 und Teil 3 unserer Serie. Haben wir eine verrückte Story vergessen?
