Amaya verzeichnet 2016 einen Rekordprofit
Die Muttergesellschaft von PokerStars darf auf einen Boom zurückblicken. Die Pokereinnahmen haben sich zwar verringert, Casinospiele & Sportwetten machen dies jedoch wett.
Der kanadische Glücksspielriese Amaya Inc. gab kürzlich die Gewinne für das vierte Quartal 2016 bekannt und die Berichte zeigten, dass es für den Besitzer von PokerStars und Full Tilt ein wirklich gutes Jahr war. Insgesamt konnte man $1,15 Milliarden erwirtschaften - im Vergleich zu den $1,07 Milliarden aus dem Jahr 2015 bedeutet dies ein Wachstum von 8%.
Poker war einst die einzige Einnahmequelle der Seiten. Heute ist sie immer noch die Größte, hier gibt es jedoch einen negativen Trend und die Einkünfte schrumpften in diesem Bereich um ebenfalls 8%.
Poker macht noch 70% der Einnahmen aus, dennoch sorgen vor allem das Online-Casino und das Sportwettenportal BetStars für die positiven Bilanzen. Sie machen mittlerweile 26% der Einnahmen aus und werden immer beliebter.
Für die enttäuschende Performance von Poker bei PokerStars gibt es einige Gründe, dazu gehören immer noch der stagnierende US-Markt sowie der vermehrte Fokus auf Freizeitspieler.
Momentum soll erhalten bleiben

Rafi Ashkenazi, der im August die Stelle als CEO übernahm, sagte:
“Unsere proaktiven Veränderungen des Poker-Ökosystems und bei der Kundengewinnung halten einige negative Trends auf und wir können in diesem Bereich bereits eine Verbesserung erkennen. Unser Casinoangebot hat die Erwartungen übertroffen, denn wir haben unsere Marketingkampagnen hier limitiert, um mehr auf Cross-Promotion zu setzen. Außerdem arbeiten wir weiterhin an der Weiterentwicklung unseres Sportwettenangebots.
Die starke Entwicklung des Unternehmens hilft uns die Wechselkursrisiken zu reduzieren, senkt den Zinsaufwand und beschleunigt die Rückzahlung ausstehender Beträge. Das alles hilft uns, an unseren vier strategischen Prioritäten festhalten.
Wir erwarten, dass uns das Momentum aus 2016 erhalten bleibt und wir unsere strategischen Planungen 2017 weiter ausführen können.”
