Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Aström gewinnt die WPT Venedig

Zwei Schweden schafften es bis ins Heads-up und ließen den Konkurrenten keine Chance. Mike McDonald fand sich am Ende auf Platz vier wieder.

Der Lauf des Per MArtin Jacobson
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Es schien gestern der Tag des Per Martin Jacobson zu sein. Hand für Hand schien er gute Karten zu halten und es hatte den Anschein, dass dieser Final Table schneller zu Ende gespielt werden sein sollte, als man es für möglich gehalten hatte.

Bereits in der ersten Hand des Tages ging der Italiener Mario Adinolfi mit Q-Q all-in und fand in Jacobson seiner Meister, der K-K hielt. Kurze Zeit später erlitt Mike McDonald einen ersten Rückschlag gegen Jacobson. Bei einem Board mit drei Piek hielt der Kanadier mit einen Flush und durfte sich seiner Sache relativ sicher sein. Er staunte jedoch nicht schlecht, als Jacobson zum besseren Flush umdrehen konnte.

Der Schwede hatte einen Lauf und dieser wollte nich enden. Wenige Hände später ging Michele Slama, der letzte Italiener im Turnier, am Button sitzend mit 6-6 all-in und wurde von Jacobson im Small Blind gecallt. Dieser hielt T-T und konnte einen weiteren Spieler eliminieren.

Mike McDonald sah sich danach des Öfteren mit Reraises von Jacobson konfrontiert, der nun entweder seinen enormen Chipstapel ausnutzte, um Druck aufzubauen oder aber seinen Lauf an guten Karten fortsetzen sollte. Zum Zeitpunkt von Slamas Ausscheiden waren gerade einmal 15 Minuten gespielt und es schien in diesem Tempo weiterzugehen!

Das Ende von McDonald und vom unglaublichen run

Schließlich erwischte es McDonald (Bild links), der seinerseits wohl Jacobson nicht bei jedem seiner Reraises eine gute Hand glauben konnte. Er callte auf dem Turn das All-in des Schweden und sein Mut schien sich zu rentieren: Auf dem Board 6-8-K-Q lagen zwei Herz, sodass Jacobson, der McDonald coverte, mit ein Paar und Flushdraw vorzuweisen hatte, doch gegen des Kanadiers weit hinten lag. Am River erschien jedoch eine Sieben und Mike McDonald musste sich verabschieden.

Verabschieden musste sich dabei wohl auch Per Martin Jacobsons Lauf. Den nächsten Spieler sollte nicht er, sondern sein Landsmann Sven Ragnar Aström eliminieren. Mit A-Q schickte er Vincent Pasdeloup an die Rails, der nur Q-5 vorzuweisen hatte und keines seiner Outs traf.

Schwedisches Heads-up

Das Heads-up sollte nun eine etwas längere Angelegenheit werden, wobei Jacobson hier auch davon profitierte mit seinen A-Q gegen Aströms A-K splitten zu können. Letztendlich setzte sich jedoch Aström durch, der auch zu Anfang des Tages als deutlicher Chipleader ins Rennen gegangen war.

In der entscheidenden Hand hielt sich die Action auf dem Board bis zum River in Grenzen. Doch dort sollte Jacobson mit den Nutflush halten und war all-in. Aström jedoch hatte mit ein Full House und damit den Sieg in Venedig sicher.

Ein gelungenes WPT-Turnier bei toller Atmosphäre war somit zu Ende.

Nachfolgend die Platzierungen des Final Tables:

WPT Venedig
Final Table - Resultat
Platz Name Preisgeld
1 Sven Ragnar Åström €397.960
2 Per Martin Jacobson €238.840
3 Vincent Pasdeloup €159.740
4 Michael McDonald €109.540
5 Michele Slama €86.720
6 Mario Adinolfi €66.940