Die örtlichen Behörden haben sich dazu entschlossen, die Lizenz der berühmten Pariser Spielstätte nicht zu erneuern und eine gesetzliche Liquidation zu vollziehen.
Trotz der Kampagnen, welche sich nach der Schließung für den Erhalt des ACF einsetzten - das Management des Clubs richtete sogar einen persönlichen Brief an Frankreichs Präsidenten François Hollande - entschlossen sich die örtlichen Behörden dazu, die Lizenz nicht zu verlängern und das Unternehmen durch eine gesetzliche Liquidation zu leiten.
Infolgedessen verloren 213 Angestellte (im Bild oben zu sehen) ihre Jobs, die internationale Pokercommunity einen ihrer beliebtesten Veranstaltungsorte und eine 107-jährige Laufbahn findet ihr all zu abruptes Ende.
Danke für die Erinnerungen
Der ACF war das Zuhause der ersten WPT auf europäischem Boden - der Grand Prix de Paris - und in den Jahren von 2004 bis 2013 wurden während dieser denkwürdigen Ära Millionen von Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.
Die wahrscheinlich größten Momente entstanden jedoch direkt im Debütjahr des Turniers, als ein junger und feuriger Tony G mit einer ungestümen Vorstellung am Final Table in der Pokerwelt von sich reden machte.
Er hat das Event zwar nicht gewonnen, seine unverwechselbaren Eskapaden vor der Kamera waren dennoch die Geburtsstunde einer der größten Persönlichkeiten des Post-Moneymaker-Booms: