Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Benyamine, Ivey und Antonius akzeptieren durrrrs Challenge

In einem Podcast-Interview ließ Phil Ivey die Katze aus dem Sack. Zunächst soll Benyamine durrrrs Challenge annehmen, dann wolle er selbst gegen den jungen Senkrechtstarter spielen und zuletzt möchte auch Patrik Antonius gegen durrrr antreten.

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Was bedeutet dies nun für den, der eigentlich mit der Wette auf sich aufmerksam machen wollte, eben Tom 'durrrr' Dwan? Erinnern wir uns noch einmal. Dwan forderte jeden Spieler (außer Phil Galfond) zu 50.000 Händen Heads-up auf.

Die Stakes müssen mindestens $200/$400 betragen und es muss immer an vier Tischen simultan gespielt werden. Dazu darf man den Tisch nur mit über 250BB verlassen und muss nachkaufen, sobald der Stack unter 75BB fällt. Die gewählten Stakes sollen die ganzen Zeit über die Gleichen bleiben. Gespielt werden darf No Limit Hold’em und Pot Limit Omaha. Wer am Ende Profit erwirtschaftet, gewinnt die Challenge und behält das Geld.

So weit so gut und eine durchaus ansprechende Challenge. 50.000 Hände auf Stakes von mindestens $200/$400, da braucht man schon Eier in der Hose. Doch was die Wette nun wirklich verrückt – ja fast schon überheblich - macht, ist die Tatsache, dass Dwan jedem Gegner Odds von 3:1 anbietet. Sollte er die Challenge verlieren, muss Dwan – neben den Pokerverlusten - noch einmal $1,5 Millionen abdrücken. Sollte er gewinnen, fordert er aber nur $500.000.

Patrik Antonius dazu in einem Interview: "Ich fragte mich die ganze Zeit wo der Haken ist, doch anscheinend gibt es wirklich keinen". Und Phil Ivey weiter: "Irgendjemand könnte bei dieser Wette Broke gehen." Bei den Stakes seien auf 50.000 Händen durchaus Swings von bis zu $10 Millionen denkbar. Und, würde Dwan alle drei Matches verlieren, müsste er neben den möglichen Pokerverlusten noch einmal $4,5 Millionen nachlegen.

Bisher ist jedoch nicht einmal bekannt, ob Dwan (Bild links) die Matches überhaupt annimmt und auch Ivey ließ gleich verlauten, die Challenge könne erst im Februar beginnen, wenn die Aussie Millions entschieden sind. Für den Fan bleibt nur zu hoffen, dass Dwan nun auch den Mumm besitzt und alle Drei spielt. Wirklich eine Wahl hat er nach seinen vollmundigen Ankündigung in diversen Magazinen aber wohl ohnehin nicht mehr.

Die gesamte Challenge könnte durchaus einige Monate in Anspruch nehmen und ganz sicher dürften die Matches die Railbirds geradezu magisch anlocken. Sollte das Ganze, wie zu erwarten, auf Full Tilt laufen,  lassen sich die Roten vielleicht noch ein paar Special-Features einfallen. Die Interesse an der Challenge ist jedenfalls enorm und könnte Dwan zu jeder Menge Publicity verhelfen. Ob diese am Ende positiv oder negativ ausfällt ist eine andere Frage, doch wir wissen ja eh alle: jede Publicity ist gute Publicity.