Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

BetOnline der Manipulation beschuldigt

In den Pokerforen geht es heiß her, denn ein Blackjack-Dealer soll die Karten absichtlich falsch ausgeteilt haben.

BetOnline Live Casino

Online-Blackjack ist mindestens so berühmt und geschichtsträchtig wie Poker. Ein Twitch-Streamer sorgte nun für einen Eklat, denn sein Live-Dealer soll vorsätzlich falsch ausgeteilt haben, sodass der Spieler die Hand verliert.

Der professionelle Blackjack-Spieler Michael Morgenstern erhebt also schwere Vorwürfe gegen den US-Online-Wettanbieter BetOnline. Er postete ein Video (weiter unten zu finden), welches seiner Überzeugung nach zeigt, wie der Dealer eine Methode namens “Second Dealing” anwendet. Hierbei wird dem Spieler die zweitoberste Karte des Decks zugeschoben, um den Ausgang einer Hand zu manipulieren. In diesem Fall erhielt das Haus eine 8 und der Spieler eine 6, zu wenig, um die erforderlichen 21 zu erreichen.

Die Story hat zwar keinen Einfluss auf Poker, wurde in den Pokerforen aber dennoch nicht weniger feurig diskutiert. Vor allem ging es darum, dass das Haus bei Spielen, in denen es den Kunden als Gegner gegenübersteht, wirklich ein Motiv hat, um den Ausgang einer Spielsituation beeinflussen zu wollen. BetOnline bestreitet den geschilderten Sachverhalt und distanziert sich von den Vorwürfen.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild machen:

BetOnline reagiert auf die Anschuldigung

BetOnline gab bekannt, die Situation sowie den betroffenen Dealer genauer untersuchen zu wollen. Dieser ist nicht beim Wettanbieter selbst, sondern bei Global Gaming Labs (GGL) angestellt.

Außerdem entschied man sich die Zusammenarbeit mit Global Gaming Labs (GGL) zu beenden und Dealer sowie andere Ressourcen für den Casinobetrieb fortan und mit sofortiger Wirkung von Visionary iGaming (ViG) zu beziehen. Grund dafür sei nicht nur die jüngste Anschuldigung, sondern auch eine zu kleine Auswahl an Tischen, Spielen, schlechtes Hand-Reporting sowie Dealer, die den eigenen Qualitätsansprüchen nicht genügen.