Daily Rewind: Erster HU-Sieger steht fest, PokerStars-Rekord, WPT, Doyles Blog
Im heutigen Daily Rewind fassen wir die gestrige Action bei der Heads-Up Championship zusammen, gratulieren PokerStars zur rekordverdächtigen Ausgabe der MicroMillions, krönen einen WPT-Sieger und hören, was Doyle Brunson zu sagen hat.
Der Daily Rewind ist eure Anlaufstelle für eine kurze und knackige Zusammenfassung des Pokertages. Hier findet ihr einen bunten Nachrichtenteller mit News und all den Dingen, die sonst noch passiert sind. Heute haben wir folgende Themen für euch:

Oblioo startet mit einem Sieg bei der HU-Championship
Gestern fiel der Startschuss bei der PokerStrategy.com Heads-Up Championship und in der ersten Runde setzte sich Dustin
oblioo
PusheeR wehrte sich mit allen Mitteln, doch am Ende musste er sich Dustin geschlagen geben, der nun in die zweite Runde einzieht.
Das Heads-up Match wurde live übertragen und
pleno1
Um eine vollständige Zusammenfassung der Action von gestern, sowie den Live-Stream des zweiten Matches heute Abend zu sehen, klickt hier.
Forum: Die PokerStrategy.com Heads-up Championship: Wer wird gewinnen?
PokerStars bricht weiteren Rekord
Jeder, der dachte, dass die Online-Poker-Industrie Zeichen des Niedergangs zeigt, sollte einen Blick auf die MicroMillions von PokerStars.eu (PokerStars.com für Spieler aus Österreich und der Schweiz) werfen.
Nachdem das Event am Montagmorgen zu einem Ende kam, stehen nun die Abschlusszahlen fest. Demnach ist das Small Stakes Festival offiziell die größte Turnierserie aller Zeiten.
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Der bisherige Rekord von insgesamt 1.294.889 Teilnehmern bei den MicroMillions I wurde dank der 1.308.994 Spieler, die sich bei der dritten Ausgabe des Events anmeldeten, nochmals übertroffen. Insgesamt wurden $8.276.083 an Preisgeldern an die Teilnehmer ausgezahlt.
Die jüngsten Rekordzahlen künden von der Wiederauferstehung von PokerStars seit dem Black Friday.
Trotz sinkender Zahlen beim Traffic ist PokerStars rasch wieder auf die Beine gekommen. Aktuelle Statistiken zufolge sank der Traffic im Jahr nach dem Zusammenbruch des US-Marktes nur um 9%.
Michael Phelps sieht bei Roys Sieg zu
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| Der Schwimmer und der Magier |
Rekorde wurden gebrochen, olympische Stars waren unter den Zuschauern - doch als sich der Rauch gelegt hatte, richteten sich alle Augen auf Jonathan Roy. Der Kanadier gewann seinen ersten WPT-Titel.
Insgesamt hatten sich 1.173 Spieler auf den Weg in den Playground Poker Club in Montreal gemacht, um an dem ersten World Poker Tour Event in der Stadt teilzunehmen. Gestern machten die letzten sechs verbliebenen Spieler den Sieg unter sich aus.
Zu Beginn des Tages führte Sylvain Siebert das Feld an, dicht gefolgt von Jeff Gross, der sich über prominente Unterstützung freuen durfte: Kein Geringerer als die Schwimmlegende Michael Phelps drückte ihm an den Rails die Daumen.
Trotz seiner aussichtsreichen Ausgangslage konnte Siebert seine Position nicht halten und wanderte im Chipcount immer weiter nach hinten.
Als erstes erwischte es jedoch Peter Kaemmerlen, der sich gleich in der ersten Hand des Finales verabschieden musste. Bald darauf musste dann auch der Ex-Chipleader Seibert den Tisch verlassen. Dieser fand im SB ein Paar Sechser und ging all-in, zu seinem Unglück lief er jedoch in die Queens von Jonathan Roy.
Nachdem Gavin Smith auf dem vierten Platz ausschied, musste auch Jeff Gross die Segel streichen: Nach einigen toughen Beats musste er seinem Freund Michael Phelps an den Rails Gesellschaft leisten.
Im Heads-up standen sich dann die Lokalmatadoren Jonathan Roy und Pascal Lefrancois gegenüber und kämpften um den Sieg in Montreal.
Die Beiden lieferten sich einen harten Schlagabtausch, doch nachdem Lefrancois mit 6-6 einen großen Pot verlor, befand er sich schon am Rande einer Niederlage.
Roy ließ sich dann nicht zweimal Bitten und versetzte seinem Gegenüber mit den Gnadenstoß. Der Lohn: Ein WPT-Titel und ein Preisgeld von $779.710.
Doyle zum Thema Shot Clock
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| Doyle mag es schnell |
Die Leser von Doyle Brunsons Blog wurden Zeugen eines seltenen Ereignisses: Der Altmeister gab zu, dass er mit Daniel Negreanu einer Meinung ist.
Obwohl die beiden High Stakes Pros gute Freunde sind, haben sie häufig eine unterschiedliche Meinung zu den Dingen, die sich inner- und außerhalb der Pokerwelt abspielen.
Doyle ist der Meinung, dass Daniel mit seiner Kritik an anderen Leuten oft über das Ziel hinausschießt. Umsomehr freut er sich in seinem jüngsten Blogeintrag darüber, dass Daniel Negreanu zugegeben hat, dass auch er falsch liegen kann.
Zum Thema Geschwindigkeit beim Poker teilen sie sich sogar eine Meinung. "we agree that something has to be done about the slow play in the poker tournaments. It makes almost unwatchable TV and is very boring. A shot clock is the answer".
Obwohl Doyle in seinem Alter physisch abgebaut hat, ist sein Verstand immer noch sehr scharf. Für ihn ist es kein Problem innerhalb von Sekunden Entscheidungen zu treffen - da sollte man soch denken, dass die jüngeren Stars auch dazu in der Lage sind.
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Daily Sign-Off
Daniel Negreanu ist offenbar nicht der einzige Spieler mit dem Doyle Brunson ab und an Meinungsverschiedenheiten austrägt. In dem folgenden Klassiker bekommt auch Phil Ivey eine Kostprobe des Zorns des "Godfather".


