Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Daily Rewind: Mehr über die FS+G, Tilly bei den Simpsons, Geld für die Bubble

Im heutigen Daily Rewind geht es um die Antwort von CardPlayer auf die Pressemitteilung der FS+G, Jennifer Tillys Auftritt bei den Simpsons, Matt Savage und die Bubble Boys und den Beta-Test von PT4.

Tilly bei den Simpsons

In der Welt der TV-Stars gibt es kaum eine größere Ehre als seine Stimme einem der animierten Superstars von den Simpsons zu leihen. In der Vergangenheit konnte die Show so die Stimmbänder von Größen wie James 'Darth Vader' Earl Jones, Stephen Hawking oder Elton John nutzen.

Dank der Vorliebe der Produzenten für Poker wird nun auch Jennifer Tilly diese Ehre zuteil, die in einer der in der neuen Staffel gezeigten Folgen ihr Stelldichein geben.

Die Geschichte dieser Folge dreht sich darum, dass Homer das Vertrauen in das amerikanische Bankensystem verliert und daraufhin Lisas College-Geld nicht mehr unter dem Bett lagert, sondern es auf einen Online-Pokeraccount transferiert.

Mit dieser neu gefundenen Bankroll macht sich Lisa nun selber daran, ihre 5-Bet-Shoving-Range mithilfe eines Lehrvideos der "Schauspielerin und Pokerexpertin" Jennifer Tilly besser zu balancen.

Alle Fans, die sich einige wertvolle Pokertips abholen wollen, können sich also auf die "Gone Abie Gone" genannte Folge freuen.

Tilly Poker

Schuldenkrise von FS+G geht weiter

Nachdem sie von allen Seiten Prügel einstecken musste, scheint es jetzt als hätte sich die Federated Sports + Gaming (FS+G), das Unternehmen hinter der Epic Poker League, dazu entschlossen gegen einen bestimmten Gegner zurück zu schlagen.

Nachdem am Donnerstag im CardPlayer ein Artikel erschien, sah sich die FS+G dazu gezwungen, die darin erhobenen Vorwürfe zurück zu weisen.

Zusammenfassend gesagt behauptet der CardPlayer-Artikel, dass die FS+G ihre erste Zahlung an All In Productions - den ehemaligen Veranstalter der Heartland Poker Tour (HPL) - nicht leisten konnte und sich stattdessen Geld leihen musste. Im Anschluss daran wurden jedoch von Geldern für den Kauf der HPL mehr als $450.000 für die Zahlung von Gehältern verwendet.

Die Insolvenzankündigung von FS+G hinterließ dann einen offenen Betrag bei der HPL-Übernahme und ein Unternehmen, das seine ehemaligen Vermögenswerte nicht mehr zurückfordern konnte.

FS+G widersprach dem Artikel und veröffentlichte eine Pressemitteilung, die besagte, dass "Epic nicht aufgegeben hat" und dass "die leitenden Angestellten der FS+G während der Neuformierungsphase keine Vergütung erhalten."

CardPlayer schlug in der letzten Nacht mit einer Liste von Quellen zurück, die ihre Behauptungen unterstützen sollen. Unter diesen Dokumenten war auch der Antrag eines Gerichts, der das Budget des Unternehmens für März bis Mai umriss, welches $458.092 für Gehaltszahlungen umfasste. Und das trotz des Insolvenzverfahrens der Firma.

Dieses Hin und Her zwischen CardPlayer und der FS+G wird wohl noch einige Zeit weitergehen, wenn mehr und mehr Details über den finanziellen Hintergrund der FS+G ans Licht kommt.

Poker Tracker 4

Rechtzeitig zum vierten Geburtstag veröffentlicht das Poker Tracker-Team jetzt die bisher beste Version seiner Software: Poker Tracker 4.

Die bereits im Juni angekündigte Software beinhaltet eine ganze Reihe an neuen Features wie zum Beispiel: ein Vektor HUD-System für mehr Übersichtlichkeit, die Anzeige der Table-Session-Stats, ein ICM-Analyse-Tool und Social Network-Funktionen.

Nach einem geschlossenen Beta-Test haben die Entwickler die Software für einen öffentlichen Test freigegeben.

An diesem Test können alle Online-Spieler teilnehmen, die bereit sind Hinweise und Feedback zu geben, bevor dem Produkt dann ein abschließendes Gütesiegel angeheftet werden kann.

Geld für Bubble Boys?

Wenn ihr an einem beliebigen Live-Turnier teilnehmt, werdet ihr wahrscheinlich an der Bubble Diskussionen darüber erleben, ob der Spieler ab dem die bezahlten Plätze anfangen, auch ein Preisgeld erhalten sollte.

Die Angewohnheit, auch dem Bubble Boy ein Preisgeld zukommen zu lassen, hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet, was sich aber jetzt wieder ändern könnte - jedenfalls in Turnieren, für die Matt Savage verantwortlich ist.

In einem Thread bei 2+2 umriss der WPT-Turnierdirektor seine Gedanken, sowohl positive als auch negative, dazu, auch den letzten Spieler vor den Geldrängen zu belohnen.

Die Hauptargumente gegen diese Vorgehensweise sind: Spieler werden häufig kritisiert und unter Druck gesetzt, wenn sie solch einen Deal ablehnen, die Spieler haben vor dem Turnier der Auszahlungsstruktur zugestimmt, Deals können die Strategie an der Bubble ändern und auch so gibt es immer noch eine Bubble.

Im Anschluss zählt Savage auch einige Vorteile davon auf, den Bubble Boy ebenfalls zu belohnen, und ruft die Community dazu auf, ihre Meinung dazu zu äußern und hoffentlich eine standardisierte Vorgehensweise zu entwickeln.

Aktuell wird in der Abstimmung dazu tendiert, keine zusätzlichen Plätze an der Bubble zu belohnen.

Daily Signoff

Neben der Unterstützung von Phil Laak gibt es zwei große Gründe für Jennifer Tillys Erfolge an den Pokertischen.

Mit diesem Umfang an tollen Spielzügen ist es auch kein Wunder, dass die Produzenten der Simpsons sie in ihre Show eingeladen haben. Viel Spaß mit diesem Video!