Daniel Colman wirft Sean Perry Betrug vor
Ein Blick auf eine Reihe von Schlagzeilen der letzten Wochen, darunter Kryptowährungen als Zahlungsmittel in einem Vegas-Casino und Mike Postles Gerichtsschulden.
Colman stellt Perry an den Pranger
Nur selten hört man überhaupt etwas vom One-Drop-Champion Daniel Colman, in diesem Monat hat er seinem Ärger jedoch bei Twitter Luft gemacht und Sean Perry (Sohn von Ralph Perry) Betrug bei einer Wette im Rahmen von Daily Fantasy Sports vorgeworfen.
Die beiden hatten eine Wette am Laufen, bei der sich jeder ein Team aus drei nicht selbst gemanagten DFS-Accounts zusammengestellt hat und das am besten punktende Team die Wette gewinnen würde. Nach aus seiner Sicht ungewöhnlicher Aktivität ergab sich bei Colman jedoch der Verdacht, dass Perry drei der sechs Accounts tatsächlich selbst kontrolliert hat, was er im Detail im folgenden Tweet erläuterte:
PSA to poker community: It's extremely likely Sean Perry is a scammer. Do not bet with him. pic.twitter.com/Xy5exyVTsN
— Daniel Colman (@DanielColman_) May 7, 2021
Viele in der Pokercommunity haben sich daraufhin mit eigenen Geschichten rund um möglichen Betrug seitens Sean Perry gemeldet, darunter auch eine unterhaltsame Story von Daniel Zack im Twitter-Feed von Daniel Colman.
Postle schuldet Witteles $27.000

Mike Postles Entscheidung, die Teile der Pokercommunity zu verklagen, die seinen vermeintlichen Betrug öffentlich gemacht hat, wird ihn noch eine Weile verfolgen.
Einer der Menschen, die Postle gerichtlich belangen wollte, ist Todd Witteles, der seinerseits jedoch einen Anti-SLAPP-Antrag gegen Postle gestellt hatte. Da Postle in der Folge seine Verleumdungsklage fallen ließ, wurde im Verfahren automatisch zugunsten von Witteles entschieden.
Nun hat die vorsitzende Richterin Shama H. Mesiwala insgesamt $26.982 Witteles als Schadenersatz für Gerichtskosten zugesprochen, die von Postle beglichen werden müssen. Eine ähnliche Entscheidung wird auch beim Verfahren von Veronica Brill gegen Mike Postle am 19. Mai erwartet.
Krypto jetzt auch in Vegas

Bis wir in Bitcoin an den Live-Tischen spielen, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, ein Casino in Las Vegas hat mittlerweile aber Kryptowährungen bereitwillig als eine Zahlungsoption in sein Angebot integriert.
Das Resorts World ist dabei eine Kooperation mit der Kryptobörse Gemini eingegangen, wodurch Gäste des Casinos nun auch in der Lage sind, während ihres Aufenthalts jegliche Aufwendungen in Kryptowährungen wie Bitcoin abzuwickeln.
Das neue Casino wird am 24. Juni eröffnet und wird auf seinem Pokerfloor insgesamt 30 Tische bieten.
Der Niedergang von Mike the Mouth
Zu guter Letzt hat man bei PokerGo das Archiv bemüht und eine Montage zu Mike Matusows WSOP-Run im Jahr 2004 zusammengestellt. Die Achterbahnfahrt hatte den kontroversen Spieler in der Szene berühmt und berüchtigt gemacht:
Wollt ihr im heimischen Casino lieber mit Kryptowährung bezahlen? Wir freuen uns auf eure Kommentare!